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Dürr Nachhaltiges Wachstum

| Redakteur: Thomas Weber

Der Maschinen- und Anlagenbauer verzeichnet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf 1,476 Milliarden Euro.

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„2007 war für Dürr ein gutes Jahr“, resümiert Vorstandsvorsitzender Ralf W. Dieter. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Auftragsbestand des Maschinen- und Anlagenbauers um 22 Prozent und damit deutlich stärker als geplant. Bei einem Umsatzplus von 8,5 Prozent gegenüber 2006 auf 1,476 Milliarden Euro steigerte Dürr das EBIT (Ergebnis vor Steuern) von 33,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 55 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss wurde mehr als verdoppelt und erreichte 21 Millionen Euro.

Die Effekte aus dem abgeschlossenen Konzernprogramm hätten „voll gegriffen“. Aufgrund der deutlichen Ertragssteigerung soll dem Aufsichtsrat vorgeschlagen werden, erstmalig seit 2002 wieder eine Dividende auszuschütten.

„Auch in den ersten beiden Monaten 2008 hat sich der hohe Auftragseingang insbesondere aus den Wachstumsregionen fortgesetzt. Im nordamerikanischen Markt haben wir 2007 den Turnaround geschafft und mehrere Aufträge gewonnen, die uns bis weit in das Jahr 2009 hinein eine gute Auslastung sichern“, konstatiert Dieter. Für das Gesamtjahr 2008 zeigt sich Dürr deshalb zuversichtlich. Der Konzernumsatz werde aufgrund des hohen Auftragsbestands voraussichtlich um 5 bis 10 Prozent steigen, heißt es. Beim Ergebnis wird erwartet, dass es sich wegen der „höheren Effizienz der Abläufe“ deutlich verbessert.

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