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HARCANA Nano-Verbundwerkstoffe auf Kunststoffbasis

| Redakteur: Bernd Otterbach

Im Rahmen des EU-Projekts HARCANA sollen neuartige Nano-Verbundwerkstoffen auf Kunststoffbasis entwickelt werden. Daraus sollen Leichtbauwerkstoffe entstehen, die mechanische Stabilität

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Im Rahmen des EU-Projekts HARCANA sollen neuartige Nano-Verbundwerkstoffen auf Kunststoffbasis entwickelt werden. Daraus sollen Leichtbauwerkstoffe entstehen, die mechanische Stabilität von Materialien erhöht sowie elektrische oder magnetische Eigenschaften hinzufügt werden. Das Kickoff-Meeting des neuen EU-Projektes HARCANA (High Aspect Ratio for Carbon-based Nanocomposites) fand am 17. und 18. Juli in Geesthacht mit rund 30 Wissenschaftler sowie Industriepartner aus Belgien, Frankreich, Rumänien, Spanien und Deutschland statt. Das dort beheimetet GKSS-Forschungszentrum koordiniert das Projekt. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit insgesamt rund 7,4 Millionen Euro. Mehr als 1,05 Million Euro davon gehen direkt an die Helmholtz-Forscher der GKSS

Weitere Einsatzmöglichkeiten der neuen Verbundwerkstoffe, die sich nicht elektrostatisch aufladen und Strom ableiten, wären zum Beispiel in Benzinleitungen für Fahrzeuge, sowie spezielle Verpackungsmaterialien und Membranen.

Ein Konsortium aus elf Partnern hat sich unter dem HARCANA-Dach eingefunden. Darunter sind die renommierte Universität Liège aus Belgien und die französische Ingenieursschule ESPCI (École supérieure de physique et de chimie industrielles de la ville de Paris), die größte öffentliche Forschungseinrichtung Spaniens CSIC (Consejo Superior de Investigaciones Científicas) sowie als Industriepartner die Deutsche Borsig GMBH und die GMT (Gesellschaft für Membrantechnik).

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