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Navigation Navi-Apps im Test: teuer ist besser

| Autor/ Redakteur: SP-X/han / Michael Ziegler

Teuer ist gleich gut, das gilt nicht immer – bei Navi-Apps allerdings schon. Die Stiftung Warentest hat 19 Navigations-Apps geprüft. Das Fazit: Wer sicher ans Ziel kommen will, zahlt besser etwas mehr.

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Laut Stiftung Warentest sind teure Navi-Apps ihr Geld wert.
Laut Stiftung Warentest sind teure Navi-Apps ihr Geld wert.
(Foto: Tomtom)

Mehrere kostenlose oder Billig-Apps unter zehn Euro (Skobbler, Mapfactor, Navfree) erreichten beim Test nur ein „ausreichend“: Sie lesen weder Straßennamen vor, noch haben sie einen Spurassistenten. Das führt dazu, dass der Fahrer an kniffligen Abzweigungen leicht die falsche Ausfahrt nimmt. Auch die vorinstallierten Apps von Apple (iPhone) oder Google (Android-Smartphone) sind laut Testurteil für den täglichen Gebrauch nur bedingt geeignet. So zeigt Apples Navi-App zum Beispiel zu kleine Kartenausschnitte, auch hat die Anwendung keinen Assistenten, der die richtige Spur weist.

Google Maps führt zuverlässiger zum Ziel, erkennt zum Beispiel eingegebene Adressen auch mit Tippfehlern. Der Haken beider Anwendungen: Zum Berechnen und Navigieren rufen sie die neusten Karten im Internet ab. Vielfahrer schöpfen damit womöglich das Volumen ihrer Datenflatrate aus. Im Ausland fallen zudem Roamingkosten an.

Wer häufig eine digitale Navigation nutzt, für den empfiehlt sich nach dem Testurteil eine kostenpflichtige Anwendung. So befürwortet Stiftung Warentest die Navi-Apps von Tomtom, iGo Primo, Navigon oder Sygic.

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