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Mobilität Neue Autobahngesellschaft startet Anfang 2021

| Autor / Redakteur: dpa / Thomas Günnel

Intelligentes Verkehrsmanagement kann Staus verhindern und den Verkehr flüssig rollen lassen. Ab kommendem Jahr soll eine Gesellschaft das gesamte Autobahnnetz in Deutschland betreuen.

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Der Verkehr auf den deutschen Autobahnen soll flüssiger rollen. Dafür will ab Januar 2021 die neue Autobahngesellschaft sorgen.
Der Verkehr auf den deutschen Autobahnen soll flüssiger rollen. Dafür will ab Januar 2021 die neue Autobahngesellschaft sorgen.
(Bild: Thomas Günnel )

Die neue Autobahngesellschaft des Bundes soll trotz der Corona-Krise Anfang 2021 starten – und deutliche Verbesserungen für Autofahrer bringen. Der Chef der Autobahn GmbH, Stephan Krenz, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Lage ist wegen der Corona-Krise nicht einfacher geworden, aber der 1. Januar 2021 als Start der Autobahn GmbH ist unverrückbar. Der Termin steht. Wir kommen voran.“ Zuletzt war fraglich gewesen, ob die Autobahn GmbH wegen der schwierigen Reform wirklich Anfang 2021 starten kann.

Um das 13.000 Kilometer lange Netz der Autobahnen in Deutschland kümmert sich mit dem Start der Autobahn GmbH der Bund aus einer Hand. Bisher gibt der Bund als Eigentümer das Geld, die Länder sind für Planung, Bau und Betrieb zuständig.

Flächendeckendes Verkehrsmanagement

Die Autobahnen seien das Rückgrat der Versorgung der Bevölkerung, sagte Krenz, das zeige sich einmal mehr in der Corona-Krise. Doch bislang gibt es uneinheitliche Vorgehensweisen, etwa beim Verkehrsmanagement: „Bisher gibt es gut funktionierende Verkehrszentralen in den Metropolen und Ballungsräumen, die sind aber nicht miteinander vernetzt“, so Krenz. „Auf Autobahnen dazwischen gibt es kein funktionierendes flächendeckendes Verkehrsmanagement. Das werden wir ändern. Die Verkehrszentralen werden miteinander vernetzt, damit der Verkehr besser fließen kann.“

In einigen Bereichen könne es allerdings zu Verzögerungen kommen, etwa beim Beziehen neuer Immobilien – falls diese aufgrund von Problemen wegen der Corona-Krise nicht rechtzeitig umgebaut seien. „Wir haben zahlreiche Planstellen ausgeschrieben und gehen davon aus, diese besetzen zu können. Wenn beim Personal hier oder da noch Leute fehlen, werden wir zum Beispiel mit externen Partnern zusammenarbeiten.“

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