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Workshop Innenraum-Emissionen Neue Emissions-Regeln in Asien

| Redakteur: Christian Otto

Ein Vertreter des chinesischen OEM BAIC zeigte auf, wie ein Hersteller die Emissions-Kontrolle in Form eines Programms steuern kann. Zudem haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu den Innenraum-Emissionen verändert. Grund genug für Zulieferer wie Benecke Changsun mit neuen Produkten zu reagieren.

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Gerade die neuen Emissions-Regeln in Asien fordern die OEMs und Zulieferer, deren Vertreter den Ausführungen hierzu aufmerksam folgten.
Gerade die neuen Emissions-Regeln in Asien fordern die OEMs und Zulieferer, deren Vertreter den Ausführungen hierzu aufmerksam folgten.
(Foto: Benecke-Kaliko/ Mick Ryan)

Den zweiten Workshop-Tag startete Jun-xian Li vom der Beijing Automotive Technology Center des Herstellers BAIC MOTOR Corporation mit seinen Ausführungen. Nach einer Einordnung, was unter der Innenraum-Luftverschmutzung zu verstehen ist, ging er auf die hohe Relevanz der Luftqualität im Fahrzeuginneren ein zeigte die Treiber dieses Bereichs auf. Neben den nationalen und internationalen Standards sei dies der Wettbewerb innerhalb der Branche, der Markt-Konsum und die jeweilige Unternehmensentwicklung.

Sitze als Ausgangspunkt für Emissionen

Li thematisierte aber auch die Ursachen für die Luftverschmutzung im Innenraum. In einer Zuordnung machte er wesentliche nicht-metallische Materialien aus, die Emissionen auslösen. Weiche Innenraum-Ausstattung hat demnach den höchsten Einfluss auf den Gehalt flüchtiger organischer Verbindungen, wobei Sitze den größten Anteil unter den Teilen beitragen.

In einem nächsten Schritt stellte er ein Programm zur Emissions-Kontrolle vor. Dieses starte schon währen der Phase der Forschung und Entwicklung beim Zulieferer und ziehe sich weiter während des Produktionsprozesses als Qualitätscheck. Ein wesentlicher Teil des Qualitätsprogramms sei letztendlich die Etablierung eines Kontrollsystems für die Produktqualität, das unternehmensweit als Datei vorliegt. Zuletzt runde eine Genehmigung durch ein externes Labor den Prozess ab, dass vom OEM auditiert wurde. Das Labor prüft dann sowohl das System sowie die Technologie beim Lieferanten und qualifiziert diesen. Eine Zertifizierung ermöglicht dann dem Zulieferer den Zugang zum OEM.

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