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Elektromobilität im Dialog Neue Online-Plattform nimmt Fahrt auf

| Redakteur: Michael Ziegler

Die Online-Plattform „Elektromobilität im Dialog“, die das Deutsche Dialog Institut gemeinsam mit der fortiss GmbH entwickelt hat, ermöglicht einen Experten-Austausch und eine schnelle gemeinsame Entscheidungsfindung.

Holger Kindler, Projekt Manager für „Elektromobilität im Dialog“, stellt auf der Cebit 2013 in Hannover die neue Online-Plattform vor.
Holger Kindler, Projekt Manager für „Elektromobilität im Dialog“, stellt auf der Cebit 2013 in Hannover die neue Online-Plattform vor.
(Foto: Deutsches Dialog Institut)

Sollte die Automobilindustrie im Feld Elektromobilität stärker auf völlig neue Fahrzeugkonzepte oder eher auf die kostengünstige Konversion herkömmlicher Fahrzeuge setzen? Das ist eine von vielen Fragen, auf die Experten und Entscheider der Elektromobilität branchenübergreifend möglichst übereinstimmende Antworten finden müssen.

Um diese Meinungsbildung zu unterstützen, hat das Deutsche Dialog Institut gemeinsam mit der fortiss GmbH im Rahmen des BMWi-Forschungsprojektes „Konsensbildung bei disruptiven Innovationsprozessen“ die Online-Plattform „Elektromobilität im Dialog“ konzipiert. Seit ihrem Start im März 2012 diskutieren Fachleute auf dieser Plattform auf neue Art über Probleme und Perspektiven der Elektromobilität. Inzwischen beteiligen sich mehr als 280 ausgewiesene Experten und Entscheider an diesem vertraulichen Dialog. In ihren rund 500 Kommentaren spiegeln sich aktuelle Kontroversen der Branche. Auf der CeBIT 2013 konnten die Messeteilnehmer zudem in einer speziellen Messeversion zu wichtigen Themen wie der Batterietechnologie und der Ladeinfrastruktur diskutieren. Mehr als 900 Messebesucher haben sich daran beteiligt.

Der Konsens wird in Ergebnispapieren zusammengefasst

„Elektromobilität im Dialog“ bietet den Beteiligten einen geschützten Raum zur offenen Meinungsbildung außerhalb festgelegter Firmenpositionen. Regelmäßig werden neue Thesen auf der Plattform eingestellt, die Schlüsselthemen der Elektromobilität adressieren. Auf Basis der Diskussionen werden vom Moderationsteam des Deutschen Dialog Instituts Ergebnispapiere erarbeitet und der Nationalen Plattform Elektromobilität sowie anderen Adressaten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Für die auf der Plattform registrierten Teilnehmer des Dialogs ist dessen gesamter Verlauf stets online einsehbar.

Das Projekt wird von Helmuth von Grolman, Geschäftsführer des Deutschen Dialog Instituts, geleitet. Der verantwortliche Projekt Manager bei der CeBIT, Holger Kindler, erklärt: „Unsere Mission ist es, mit dem Instrument der Online-Dialog-Plattform, die Elektromobilität schnell in Deutschland auf einen signifikanten Marktanteil zu bringen. Die Orientierungsmarke ist dabei das Ziel der Kanzlerin, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben. Wir fokussieren unsere Aktivitäten darauf, der deutschen Industrie – und damit auch der deutschen Automobilindustrie – gerade im internationalen Wettbewerb insbesondere durch Innovationsgeschwindigkeit einen Vorteil zu verschaffen. Das gilt auch vor dem Hintergrund des relativ späten Eintritts der deutschen Hersteller in den Markt der Elektromobilität.“

Interessierte Experten können sich unter www.dialog-elektromobilitaet.de registrieren und erhalten nach erfolgreicher Prüfung einen kostenfreien Zugang.

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