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Elektronik Neue sicherheitszertifizierbare Lösung für digitale Kombiinstrumente

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Kurze Bootzeiten für umfangreiche 3D-Grafiken von Digitaldisplays verspricht Mentor Graphics bei gleichzeitiger Kostenreduktion.

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Mithilfe kurzer Bootzeiten sollen sicherheitsrelevante Informationen simultan mit unkritischen Informationen auf einem 3D-Display darstellbar sein.
Mithilfe kurzer Bootzeiten sollen sicherheitsrelevante Informationen simultan mit unkritischen Informationen auf einem 3D-Display darstellbar sein.
(Foto: Audi)

Mentor Graphics bietet unter der Bezeichnung „Mentor Automotive Safety Certifiable Digital Instrument Cluster“ eine Lösung an, die sicherheitsrelevante Informationen für den Fahrer gleichzeitig mit umfangreichen 3D-Grafiken auf dem Display eines Kombiinstruments darstellen soll. Die Softwarearchitektur basiert auf einem Multi-Core- oder Single-Core-System-on-Chip und verfügt über sehr kurze Boot-Zeiten. Die neue Lösung soll ein wesentliches Problem der Automobil-OEMs beheben, wie sich sicherheitsrelevante Fahrerinformationen auf voll funktionsfähige, digitale Kombiinstrumente mit detailreicher Grafik migrieren und Sicherheitsstandards wie ISO 26262 erfüllen lassen, ohne die Kosten für die Hardware oder Sicherheitszertifizierung in die Höhe zu treiben.

Simultane Darstellung wichtiger Informationen

Automobil-OEMs entwickeln heute digitale Kombiinstrumente, die wichtige Warnhinwiese vom Fahrzeug grafisch darstellen, zum Beispiel mit Icons, die den Fahrer über Brems-, Motor- oder Reifenprobleme informieren. Die neue Lösung, die kompatibel zum sicherheitszertifizierten Nucleus Echtzeitbetriebssystem und Mentors automobilgeeigneten Linux-Lösungen sein soll, stellt sicherheitskritische und unkritische Informationen simultan auf einem Display dar.

Gleichzeitig isoliert sie sicherheitsrelevante Funktionen, um den ISO 26262-Sicherheitsstandards zu entsprechen. Der niedrige Overhead der Isolierungsfunktion ermögliche eine effiziente Nutzung der Systemressourcen, so dass die maximale Leistung der 3D-Grafiken zusammen mit komplexen, anspruchsvollen Funktionen wie Infotainment, ADAS und dem Anschluss von Smartphones genutzt werden könnten.

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