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Mercedes-Benz

Die neue E-Klasse: Von allem etwas mehr

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Christian Otto

Emotionaler, intelligenter und effizienter – der Anspruch an die neue E-Klasse kann nicht hoch genug sein. Schließlich gilt es, die Premium-Konkurrenz auszustechen. Und die Stuttgarter liefern: mit neuem Design, vielen Assistenzsystemen und optimierten Motoren.

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Zwei Gesichter durch zwei Front-Designs: Das Basismodell und die Ausstattungslinie Elegance haben drei Lamellen im Kühlergrill und den Stern auf der Haube. Sportliche Front und Zentralstern prägen die Linie Avantgarde.
Zwei Gesichter durch zwei Front-Designs: Das Basismodell und die Ausstattungslinie Elegance haben drei Lamellen im Kühlergrill und den Stern auf der Haube. Sportliche Front und Zentralstern prägen die Linie Avantgarde.
( Foto: Daimler )

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, formuliert den Anspruch der Marke an die neue E-Klasse sehr absolut: Man wolle im Oberklasse-Segment das beste Fahrzeug anbieten.

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Die Hürde liegt aber nicht nur aufgrund der eigenen Erwartungen hoch. Vielmehr muss sich die Neuauflage des E-Modells mit der Premium-Konkurrenz von BMW und Audi messen. Die legten mit dem 5er und den A6 schon erfolgreich vor. Doch die Verantwortlichen bei Mercedes verweisen gern auf den bisherigen Erfolg der E-Klasse: Weltweit haben sich demnach schon 13 Millionen Kunden für ein Fahrzeug der E-Klasse-Familie entschieden. Von der aktuellen Baureihe verkauften die Schwaben über 700.000 Limousinen und weitere 100.000 T-Modelle.

Vielzahl Assistenzsysteme

Damit Mercedes im gehobenen Segment wieder auf Augenhöhe mit den beiden bayerischen Mitbewerbern fährt, hebt die Marke drei Eigenschaften der neuen E-Klasse hervor: Sie soll noch effizienter, noch intelligenter und noch emotionaler sein. Die Emotionalität wird vor allem durch das Design geweckt, das außen wie innen auf den ersten Blick anspricht. Auffällig sind die neu gestaltete Front und das gestreckte Seitenprofil. „Intelligenter“ ist die E-Klasse auf jeden Fall geworden: Mit der Vielzahl an Assistenzsystemen setzt sie in der Klasse neue Maßstäbe. Das wirkt sich positiv auf Komfort und Sicherheit aus. Besonders die Effizienz war den Ingenieuren wichtig.

Beispiele der möglichen Assistenzsysteme:

  • BAS Plus und Pre-Safe Bremse: für Fußgängererkennung. Stereokamera und Radarsensoren erkennen Personen (und Fahrzeuge) vor dem Auto. Das System warnt bei Gefahr optisch wie akustisch und verstärkt die Bremswirkung. Reagiert der Fahrer nicht, bremst das Fahrzeug autonom. Die Vermeidung von Kollisionen gelingt dabei bis 50 km/h und eine Minderung des Aufpralls bis 72 km/h.
  • Distronic Plus mit Lenk-Assistent: hält nicht mehr nur den gewünschten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, sondern unterstützt nun auch dabei, die Mitte der Spur zu halten. Zudem beherrscht das System das Staufolgefahren.
  • Aktiver Spurhalte-Assistent: kann Gegenverkehr und belegte Nachbarspuren mit Hilfe der Radarinformationen erkennen und unbeabsichtigtes Spurverlassen (Überfahren einer unterbrochenen Linie) durch einseitiges Bremsen verhindern.
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus: ermöglicht blendfreies Dauerfernlicht durch Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel.
  • Aktiver Park-Assistent: ermöglicht automatisches Einparken mit aktiven Lenk- und Bremseingriffen in Längs- und Querparklücken.

Erstmals Blue-direct-Motoren in der E-Klasse

Auf der Antriebsseite bietet sich eine große Auswahl, die bei den Hecktrieblern jeweils sechs Benzin- und Dieselmotoren und bei den Allradversionen zwei Selbstzünder und vier Benziner umfasst. Zusätzlich gibt es noch eine AMG-Version, die 585 PS leistet.

Effizient ist vor allem der kleine Blue-direct-Motor, ein Vierzylinder-Benziner, der erstmals in der E-Klasse zum Einsatz kommt. Er verbraucht laut Mercedes gerade einmal 5,8 Liter auf hundert Kilometer. Gleichzeitig liege der CO2-Ausstoß bei nur 135 Gramm. Und wenn es um saubere Leistung geht, legen die Stuttgarter nochmals mit der Hybrid-Version E 300 Bluetec Hybrid nach, die nur 4,1 Liter verbrauchen soll. Mercedes hat sich also gerüstet, um in der Klasse erfolgreich zu bestehen. Nun müssen sich nur noch potenzielle Käufer für das Mehr an Emotionalität, Intelligenz und Effizienz begeistern – und wenigstens 40.000 Euro zur Verfügung haben.

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