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Audi A6 Facelift: Behutsamer Feinschliff

| Autor/ Redakteur: Wolfgang Pester / Thomas Günnel

Bei Audi startet die A6-Familie in die zweite Hälfte des Modellzyklus. Das jetzt vorgestellte Facelift mit behutsamem Front- und Heckdesign, bis 22 Prozent sparsameren EU6-Motoren sowie einem neuen Infotainment-System, soll den Erfolgstyp weiter befeuern.

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Bei Audi startet die A6-Familie in die zweite Hälfte des Modellzyklus. Das jetzt vorgestellte Facelift mit behutsamem Front- und Heckdesign, bis 22 Prozent sparsameren EU6-Motoren sowie einem neuen Infotainment-System, soll den Erfolgstyp weiter befeuern.
Bei Audi startet die A6-Familie in die zweite Hälfte des Modellzyklus. Das jetzt vorgestellte Facelift mit behutsamem Front- und Heckdesign, bis 22 Prozent sparsameren EU6-Motoren sowie einem neuen Infotainment-System, soll den Erfolgstyp weiter befeuern.
( Foto: Audi )

Bei Audi startet jetzt die A6-Familie in die zweite Hälfte des Modellzyklus. Befeuert vom Erfolg in der oberen Mittelklasse, wo in den ersten neun Monaten 2014 Audi mit dem A6 vor BMW und Mercedes die Pole-Position bei den Business Cars in Deutschland einnimmt. Das A6-Facelift mit behutsamem Feinschliff betrifft hauptsächlich Motorgrill, Scheinwerfer – nun auch mit LED- oder Matrix-LED-Licht. Ebenso Lufteinlässe, Stoßfänger sowie Heckleuchten und Auspuff-Endrohre. Basismotor bei den Benzinern ist nun der 1.8 TFSI mit 140 kW/190 PS, damit gibt’s die Limousine ab 38.400 Euro, den Kombi Avant ab 40.900 Euro – so erhöht sich der Grundpreis um 1.200 Euro respektive 1.350 Euro. Topmodell bleibt der RS 6 Avant mit unverändertem 4.0-TFSI-V8-Zylinder und 412 kW/560 PS Leistung. Preis: 109.200 Euro. Die Auslieferung startet im November.

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Umfangreichess Infotainment

Beim Infotainment rangieren die Facelift-Modelle ganz weit vorn im Wettbewerb, unter anderem mit ihrem Top-Navigationssystem. Das nutzt den besonderen schnellen Grafikchip von Nvidia, mit dem sogenannten „LTE“-Mobilfunk-Standard. Gleichfalls neu sind spezielle Media-Streaming-Apps. Selbstverständlich an Bord, das volle Programm an Fahrerassistenzsystemen, wo die automatische Geschwindigkeitsregelung „Adaptive Cruise Control mit Stop&Go-Funktion“ ebenso zur Offerte gehört, wie die Anzeigefunktion über Head-up-Display an der Windschutzscheibe und ein funktionserweiterter Nachtsichtassistent.

7-Gang DSG statt Multitronic

Das stufenlose Getriebe „Multitronic“ ist „out“ und muss dem überarbeiteten 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG) „S-tronic“ in Modellen mit Frontantrieb weichen. Im Diesel A6 2.0 TDI ultra S tronic mit 110 kW/150 PS beweist das DKG seine Effizienz mit einem Verbrauch im Euro-Zyklus „kombiniert“ von 4,2 Liter (Avant 4,4 Liter) je 100 Kilometer (CO2-Emission: 109 g/km; Avant 114 g/km). Diese Motorisierung hat besondere Bedeutung, denn unter den über 85 Prozent gewerblichen Kunden des A6 in Deutschland sind Flotten-Betreiber, für die ein geringer CO2-Ausstoß kaufentscheidend ist.

Freilich hat sich das Fahrverhalten des A6 durch das Facelift nicht geändert, wie die ersten Fahrten zeigten. Es bleibt ohne Fehl und Tadel, wie es sich für ein Premium-Auto der Business Class gehört. Lenkung und Stabilität sind klasse, ebenso Federung und Dämpfung. Die zu schnelle Fahrt in die Kurve ist mit Limousine wie Avant problemlos. Die elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) greift kräftig und stabilisierend ein. Insgesamt ein angenehmes wie entspanntes Fahren – wenn sich nicht, wie beim Fahren des RS 6 Avant 4.0 V8 TFSI, Rennfeeling einstellt.

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