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Texas Instruments Neuer Chipsatz für Fahrzeug-Kamerasysteme

| Redakteur: Michael Ziegler

Mit kleinem Footprint und Verbesserungen auf der System-Ebene erschließt das neue „SerDes-Konzept“ Einsatzgebiete für kamerabasierte Sicherheitssysteme mit Megapixel-Auflösung.

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Der SerDes-Chipsatz stellt eine Datenschnittstelle zur Verfügung, die ohne Software und mit weniger Adern auskommen soll.
Der SerDes-Chipsatz stellt eine Datenschnittstelle zur Verfügung, die ohne Software und mit weniger Adern auskommen soll.
(Texas Instruments)

Texas Instruments stellt die aktuellen Ergänzungen seiner für Automotive-Anwendungen konzipierten FPD-Link III Chipsatzfamilie vor: den sogenannten Serializer DS90UB913Q und den Deserializer DS90UB914Q. Der SerDes-Chipsatz stellt für Fahrerassistenz-Kameramodule mit Megapixel-Auflösung eine Datenschnittstelle zur Verfügung, die keine Software benötigt und mit weniger Adern auskommen soll. Stromaufnahme, Gewicht und Kosten werden dadurch reduziert. Außerdem sollen sich so kameragestützter Sicherheitssysteme in Fahrzeugen der Unter und Mittelklasse auf breiter Front installieren lassen. Der SerDes-Chipsatz kompensiert nach Aussagen des Herstellers Kabelverluste und schafft durch kurze Latenzzeiten die Voraussetzungen für eine präzise Synchronisation mehrerer Kameras.

Geringe Systemkosten

Die Systemkosten halten sich laut dem Hersteller aufgrund geringerer serieller Datenraten von bis zu 1,4 GBit/s im Rahmen. Zu den Anwendungen zählen Frontkameras für die Kollisionsvermeidung sowie die Verkehrszeichen- und Fußgängererkennung. Außerdem Rückfahrkameras und Rundumsicht-Kameras als Einparkhilfe. Die Bausteine DS90UB913Q und DS90UB914Q lassen sich mit weiteren Vision-Control-Komponenten, wie dem Automotive Vision Processor TMS320DM8148 (DM8148) von TI kombinieren.

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