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Innas und Noax Neuer Hybridantrieb entwickelt

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die beiden niederländischen Unternehmen Innas und Noax stellen im März den „Hydrid“ vor: Ein Fahrzeug mit einem hydraulischen, seriellen Hybrid-Antriebstrang.

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Auf der US-amerikanischen Doppel-Messe Conexpo-CON/AGG und IFPE 2008 (11. bis 15. März 2008 in Las Vegas) werden die beiden niederländischen Unternehmen Innas und Noax den „Hydrid“ vorstellen. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug mit einem hydraulischen, seriellen Hybrid-Antriebstrang.

Dieser Antriebstrang ermögliche mindestens eine Halbierung des Kraftstoffverbrauchs. Der CO2-Ausstoß sinke bis zu 50 Prozent. Fahrzeugkenndaten wie Masse, Größe, Zugkraft oder Höchsgeschwindigkeit blieben unbeeinträchtigt.

Beim Demonstrationsfahrzeug Hydrid wurde der vollständige mechanische Antriebstrang durch einen hydrostatischen Antriebstrang ersetzt und eine Energierückgewinnung ermöglicht. Als Ergebnis wird ein Motorbetrieb bei hohen Wirkungsgrad hervorgehoben.

Hybridantrieb arbeitet nach dem Floating-Cup-Prinzip

Diese Antriebstechnik erfordert hydrostatische Pumpen, Motoren und Transformatoren mit einem äußerst hohen Wirkungsgrad. Daher arbeiten sie nach dem so genannten Floating-Cup-Prinzip, das von Innas und Noax entwickelt wurde.

Innas-Geschäftsführer Dr. Peter Achten wird auf dem IFPE-Kongress einen Vortrag über den Hybrid-Antrieb halten (13. März, 13.30 Uhr). Außerdem stellt Achten das Antriebsprinzip des Fahrzeugs Hydrid auf dem 6. Internationalen fluidtechnischen Kolloquium vor, das am 31. März bis 2. April in Dresden stattfindet.

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