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Mercedes CLC Neuer Kompaktsportler

| Redakteur: Jens Meiners, Alexander Wirkus

Mercedes-Benz hat der bislang „Sportcoupé“ genannten Kurzversion der C-Klasse-Vorgängergeneration neues Leben eingehaucht.

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Unter der Bezeichnung „CLC“ tritt der Kompaktwagen nun etwas eigenständiger auf, wenngleich die neuen Scheinwerfer eine Brücke zur aktuellen C-Klasse schlagen. Das stilistisch nicht unproblematische Heck des Vorgängers wurde konventioneller und damit eleganter gestaltet. An die alten, wilden Rückleuchten erinnert noch ein funktionsloser Spalt, der von der Abrißkante nach vorne in die Flanke schwenkt.

„Direktlenkung“

Nachdem Mercedes jahrelang an der Kugelumlauflenkung festgehalten und erst vor wenigen Jahren zur Zahnstangenlenkung umgeschwenkt ist, setzt man sich nunmehr mit variabler Übersetzung an die Spitze des Fortschritts. Die „Direktlenkung“ will den sportlichen Charakter des Hecktürers unterstreichen.

Das Motorenprogramm des Vorgängers wurde fast unverändert übernommen. Das heißt, daß es mit dem CLC 350 nach wie vor eines der interessantesten Autos seiner Klasse gibt. 272 PS und Heckantrieb, das ganze kaum größer als ein Golf - ein echter Geheimtip für Fans. Nicht übernommen wurde bis auf weiteres der Benziner-Einstiegsmotor ohne Kompressor, der unter der Bezeichnung C160 kurze Zeit fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit verkauft wurde.

Die Präsentation des CLC fand im Rahmen der Fashion Week in Berlin statt. Die Hauptstadt ist zu einem Gravitationspunkt für Modedesigner aus aller Welt geworden. Mercedes ist Sponsor der glämourösen Veranstaltung.

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