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Nissan Neuer Stromwandler

| Redakteur: Bernd Otterbach

Nissan hat die Entwicklung eines Spannungswandlers (Inverter) mit Dioden aus Siliciumcarbid (SiC) aufgenommen. Erste Tests an Bord des X-Trail FCV sind nach Angaben des Unternehmens bereits in Japan angelaufen.

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Das Unternehmen verspricht sich für die Zukunft deutlich kompaktere, leistungsstärkere sowie noch zuverlässigere Inverter, die neben Brennstoffzellenfahrzeugen auch in reinen Elektroautos und Hybridfahrzeugen zum Einsatz kommen können. Dank einer kompakteren und hitzebeständigeren Bauweise erlauben sie künftig größere Freiheiten beim Design und Package.

Erstmals Siliciumcarbid

Bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen spielen Inverter neben dem Elektromotor und der Batterie eine zentrale Rolle. Sie regeln den Austausch der zwischen der Batterie und dem Elektromotor fließenden Spannungen. Die Größe dieser Gleichstrom/Wechselstrom-Konverter hat in der Vergangenheit immer wieder zu Kompromissen bei der Architektur von Elektroautos geführt. Die nun entwickelten Wandler nutzen zum ersten Mal Siliciumcarbid - eine chemische Verbindung aus Silicium und Kohlenstoff - als Material für die Dioden. Dioden sind elektrische Bauelemente, die den Strom nur in einer Richtung passieren lassen.

Nissan betrachtet den Inverter neben der Batterie und dem Elektromotor als Schlüsselkomponente beim Bau künftiger Fahrzeuge mit Elektroantrieben. Die Abmessungen des Inverters sollen auch durch den Einsatz von SiC-Dioden im Transistor noch weiter schrumpfen.

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