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INA Neues Leichtbaudifferenzial

| Redakteur: Jürgen Goroncy / Hartmut Hammer

Kompakter, leichter, leiser, effizienter und auch noch leistungskräftiger – so preist die Schaeffler-Marke INA ihr neues Leichtbaudifferenzial an.

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Möglich machen soll dies eine neue Gestaltung des Bauteils. Die Konstruktion des Platz sparenden Bauteils weicht von der traditionellen Differenzial-Bauform ab. An Stelle der bislang verwendeten Kegelausgleichsräder verfügt das Leichtbaudifferenzial über auf einer Ebene angeordnete Zahnräder mit Stirnverzahnung in Form von Planetenrädern, wie sie in Automatikgetrieben zum Einsatz kommen.

Dadurch sinken der benötigte Bauraum und das Gewicht deutlich, die mögliche Drehmomentkapazität ist aber spürbar größer. „Die Vorteile des Leichtbau-, beziehungsweise Stirnraddifferenzials sind enorm“, erklärt Dr. Tomas Smetana, Leiter Vorentwicklung im Geschäftsbereich Getriebe der Schaeffler Gruppe Automotive. „Wir sparen bis zu 30 Prozent Gewicht im Vergleich zum klassischen Kegelraddifferenzial und schaffen gleichzeitig durch die schlanke Bauform axial Freiräume von bis zu 70 Prozent. Konkret bedeutet das ein Minus von bis zu drei Kilogramm Masse pro Differenzial und 90 Millimeter zusätzlichen Bauraum im Getriebe.“

Damit liefert das Leichtbaudifferenzial eine Antwort auf die Herausforderung steigender Motor-Drehmomente und der gewonnene Freiraum im Getriebe schafft Platz zum Beispiel für größere Doppelkupplungen oder Verteilergetriebe sowie Elektrokomponenten für moderne Hybridantriebe. Und nicht zu vergessen: „Die schmale Bauweise des Leichtbaudifferenzials ermöglicht zudem den Einsatz von neuen, reibungsoptimierten Lagerkonzepten und leistet so einen messbaren Beitrag zur Reduzierung von Kraftstoffkonsum und CO2-Emissionen“, so Tomas Smetana.

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