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Mann+Hummel Neues Produktionswerk in Thailand

| Redakteur: Michael Ziegler

Das neu gegründete Unternehmen Mann+Hummel Thailand errichtet ein Produktionswerk für Lösungen für das Luftmanagement an Fahrzeugmotoren und ein Distributionszentrum für Filterelemente.

Mann+Hummel unterzeichnet den Vertrag für sein erstes Werk in der ASEAN-Freihandelszone. Der Filtrationsspezialist wird in Thailand Luftfiltersysteme und Saugrohre für PKWs und LKWs herstellen.
Mann+Hummel unterzeichnet den Vertrag für sein erstes Werk in der ASEAN-Freihandelszone. Der Filtrationsspezialist wird in Thailand Luftfiltersysteme und Saugrohre für PKWs und LKWs herstellen.
(Mann+Hummel)

Der Filtrationsspezialist Mann+Hummel mit Stammsitz in Ludwigsburg hat eine 100-prozentige Tochter in Thailand gegründet. „MANN AND HUMMEL (Thailand) LTD.“ hat seine Büros in der Hauptstadt und errichtet nun ein fast 4.000 Quadratmeter großes Fertigungswerk mit Distributionszentrum im Raum Rayong. Rayong liegt etwa zwei Autostunden südöstlich von Bangkok und ist Standort eines schnell wachsenden internationalen Automobil-Clusters. Das Industriegebiet gilt als hochwassersicher. Der Zulieferer wird dort Luftfiltersysteme und Saugrohre für PKWs und LKWs herstellen.

„Nach Fertigstellung dieses neuen Werks in Thailand werden wir unser erstes Produktionswerk in der ASEAN-Freihandelszone haben. Das ist für uns ein wichtiger Schritt zur besseren und schnelleren Bedienung unserer Kunden in Asien, vor allem in Japan, Malaysia und Indonesien”, erläutert Geschäftsführer Claude Mathieu. Thailand und Japan haben 2007 ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. China und die ASEAN-6-Staaten haben den ersten Schritt zu einer Zollbefreiung abgeschlossen.

Laut dem Automobilanalysten IHS soll die Fahrzeugherstellung in Thailand von 2012 bis 2018 um fast 30 Prozent auf über 2,5 Millionen Einheiten ansteigen. Nach eigenen Angaben möchte Mann+Hummel den Umsatz im LKW-Geschäft bis 2018 verdoppeln und den asiatischen Anteil des Gruppenumsatzes im gleichen Zeitraum von 17 Prozent im Jahr 2011 auf 25 Prozent steigern. Der Konzernumsatz soll bis 2018 auf mindestens 3,4 Milliarden Euro steigen.

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