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Neues Vergabekriterium für Zulieferer: VW führt „S-Rating“ ein

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Volkswagen will einen Nachhaltigkeitstest für seine Zulieferer und Partner einführen: Mit Hilfe des neuen „S-Ratings“ sollen künftige Aufträge nur an verantwortungsvolle Lieferanten gehen.

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Von dem ab 1. Juli gültigen S-Rating ist auch die VW-Tochter Porsche betroffen.
Von dem ab 1. Juli gültigen S-Rating ist auch die VW-Tochter Porsche betroffen.
(Bild: Porsche)

Mit dem neuen S-Rating („S“ steht für Sustainability) bekommt die Nachhaltigkeit im Volkswagen-Konzern ab dem 1. Juli 2019 eine stärkere Bedeutung. Das Rating soll, laut einer Mitteilung von Porsche, ein verbindliches Kriterium im Vergabeprozess sein. Das neue Kriterium soll für alle künftigen Zulieferer und Partner der Marken des VW-Konzerns gelten.

Beauftragung nur mit positivem S-Rating


Mit Hilfe des S-Ratings soll Nachhaltigkeit nicht nur zum Vertragsgegenstand werden, sondern bereits im Einkaufsprozess berücksichtigt werden. Neben Fragen zu Umweltauswirkungen und Sozialem beinhalte das Rating auch Compliance-Anforderungen. So erhält beispielsweise die VW-Tochter Porsche verbindliche Aussagen über die Umwelt- und Energiemanagementsysteme sowie die Arbeitsbedingungen bei ihren Lieferanten. Nur mit positivem S-Rating sind Aufträge möglich. „Damit heben wir die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit in der Beschaffung auf das gleiche Level wie die Faktoren Qualität, Kosten und pünktliche Logistik“, erklärt Uwe-Karsten Städter, Vorstand Beschaffung der Porsche AG.

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