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Rehau Neues Werk in Ungarn für den Automobilbereich

| Redakteur: Vera Scheid

Rehau investiert 60 Millionen Euro in ein neues Werk im ungarischen Györ. 200 Mitarbeiter fertigen dort ab dem Jahr 2013 Systembauteile für die Automobilindustrie – direkt vor den Werkstoren von Audi.

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Legten gemeinsam den Grundstein für das neue Rehau-Werk im ungarischen Györ: Markus Grundmann (Mitglied der Geschäftsführung), Dr. Tivador Somogyi (Vize-Bürgermeister der Stadt Györ), Balázs Hidvégi (Vize-Staatssekretär) und Steffen Gruber (Großkundenmanager der VW-Gruppe bei Rehau) (v.l.).
Legten gemeinsam den Grundstein für das neue Rehau-Werk im ungarischen Györ: Markus Grundmann (Mitglied der Geschäftsführung), Dr. Tivador Somogyi (Vize-Bürgermeister der Stadt Györ), Balázs Hidvégi (Vize-Staatssekretär) und Steffen Gruber (Großkundenmanager der VW-Gruppe bei Rehau) (v.l.).
(Rehau)

Der Neubau im Industriepark von Györ soll 26.000 Quadratmeter umfassen. Für Audi montiert der Polymerspezialist 120 Kilometer nordwestlich von Bratislava seit einigen Jahren Stoßfänger-Varianten für unterschiedliche Modelle, wie etwa den Audi TT, und liefert diese just-in-time direkt an das Band des Automobilherstellers.

Der Ausbau zu einer eigenen Produktionsstätte ist laut Unternehmensmeldung unter anderem auf die Aufträge für die Stoßfängersysteme des neuen Audi TT und des Q7 zurückzuführen. Bisher wurden für diese Modelle die Außenanbauteile im niederbayrischen Viechtach produziert. Dort waren jedoch die Ressourcen aufgrund neuer Modellanläufe erschöpft. Die vorderen und hinteren Stoßfängersysteme der beiden Modelle werden vor der Endmontage künftig in Györ spritzgegossen und lackiert. Für den Audi TT und Derivate des Audi A3 findet auch die Endmontage lokal in Györ statt. Für den Q7 erfolgt diese in einem Montage- und Logistikcenter in Bratislava. Ab dem Jahr 2013 entstehen in dem neuen Werk unter anderem auch die Stoßfängersysteme für das A3-Cabrio.

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