Additive Fertigung Wie künstliche Intelligenz den 3D-Druck verbessern kann

| Aktualisiert am 21.01.2022Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Ein künstliches neuronales Netz kann die Qualität des 3D-Druckprozesses steigern – wenn die richtigen Daten vorliegen. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Regensburg entwickeln dafür einen Lernprozess.

Vom Pulver zum fertigen Bauteil: Mit künstlicher Intelligenz soll das künftig noch besser gelingen.
Vom Pulver zum fertigen Bauteil: Mit künstlicher Intelligenz soll das künftig noch besser gelingen.
(Bild: EOS)

Jede Fertigungstechnik unterliegt Einflüssen und deren Wechselwirkungen. Sind sie hinreichend bekannt, lässt sich der Fertigungsprozess erfolgreich durchführen. Allerdings ist dafür oft ein langer Lernprozess notwendig; mit vielen Fehler auf dem Weg. Diesen Weg wollen Wissenschaftler um Tobias Laumer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) verkürzen.

Mithilfe einer ausreichend großen Datenbasis soll ein trainiertes künstliches neuronales Netz (KNN) den additiven Fertigungsprozesse selbstständig überwachen und Anwender bei ihrer Arbeit unterstützen. Die meiste Zeit beansprucht dafür nicht das Implementieren des Netzes, sondern das Beschaffen und Aufbereiten der Daten.