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Automobilmesse New York Autoshow 2013 – Mehr Platz für weniger Hubraum

| Autor / Redakteur: dpa/sp-x / Andreas Wehner

US-Amerikaner stehen auf große Autos. Die wichtigsten Premieren auf der New York Autoshow sind daher SUV – wenn auch der Hubraum abnimmt und vielerorts der Hybrid Einzug hält. Doch auch kleinere Modelle nehmen immer mehr Platz bei der Messe ein.

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New York Autoshow 2013: Mit prominenter Unterstützung stellte Land Rover den neuen Range Rover Sport vor. James-Bond-Darsteller Daniel Craig gab sich die Ehre.
New York Autoshow 2013: Mit prominenter Unterstützung stellte Land Rover den neuen Range Rover Sport vor. James-Bond-Darsteller Daniel Craig gab sich die Ehre.
(Foto: Newspress)

Irgendetwas stimmt beim Rundgang durch die Haupthalle des Messegeländes in Manhattan nicht. Hier findet gerade die besucherstärkste Automesse der Vereinigten Staaten statt, die New York International Auto Show. Eine Million Menschen dürften kommen. Doch statt der in den USA beliebten Pick-up-Trucks und Geländewagen belegen kleine und kompakte Autos einen guten Teil der Ausstellungsfläche. Eine Zeitenwende im Land der Straßenkreuzer?

„Kleinere Autos werden eine wichtigere Rolle spielen auf dem US-Markt“, sagt BMW-Vertriebschef Ian Robertson. „Der US-Markt ist offen für neue Konzepte und neue Ideen.“ Robertson muss es wissen: Der Münchener Automobilhersteller wagte schon vor elf Jahren das Unterfangen, mit seiner britischen Kleinwagen-Tochter Mini in die Vereinigten Staaten zu gehen. Im vergangenen Jahr verkaufte sich der Wagen hier stolze 66.000 Mal. „Die USA sind der größte Markt für Mini weltweit.“

New York Autoshow 2013: Was die Amerikaner begeistert
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Dabei war die Ausgangslage alles andere als ideal, wie Robertson selbst einräumt: Der Mini ist ein für US-Verhältnisse winziges Autos, nur mit einem Vierzylinder-Motor ausgestattet und dann noch mit einem Steilheck – einer Bauform, die Amerikaner eigentlich gar nicht mögen. Doch mittlerweile zollt selbst die Konkurrenz Respekt. „Sehr erfolgreich, sehr erfolgreich“, sagt Audis Nordamerika-Chef Scott Keogh, wenn man ihn auf den Mini anspricht.

Mehr Kleinwagen auf den US-Straßen

Der einzige Kleinwagen ist der Mini auf den US-Straßen aber längst nicht. Fiat hat den 500 herübergebracht, Daimler seinen Smart und Ford den Fiesta. Die Modelle werden in New York genauso aufwendig und raumfüllend präsentiert wie die Nobelschlitten von Rolls Royce, Porsche oder Mercedes-Benz. Dagegen sind die Pick-up-Trucks und die meisten Geländewagen in das wenig repräsentative Untergeschoss der Messehalle verbannt worden.

VW bietet als kleinstes Modell in den USA den Golf an. Die aktuelle, siebte Generation sahnte in New York gleich den Titel des „World Car of the Year“ ab. Noch sei das Kompaktsegment vergleichsweise klein, sagt VW-Landeschef Jonathan Browning. „Aber ich bin überzeugt, dass die US-Kunden offener werden.“

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