Produktion Next E.Go Mobile baut Fertigung aus

Autor Jens Rehberg

Der Kleinstwagenbauer will 140 Millionen Euro in eine voll vernetzte neue Mikrofabrik in Osteuropa investieren. Weitere Expansionspläne liegen in der Schublade.

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E-Go-Fertigung in Aachen
E-Go-Fertigung in Aachen
(Bild: Next E-Go Mobile)

Next E.Go Mobile baut eine zusätzliche Fertigung in Bulgarien auf. Wie das Aachener Unternehmen am Donnerstag (15. Juli) bekannt gab, wurde mit den bulgarischen Behörden eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Das Werk soll in Lovetsch entstehen und eine Kapazität von 30.000 Einheiten im Jahr erreichen. Starten soll die Anlage Anfang 2024.

Die neue Produktion soll ein cyber-physikalischer Zwilling der E.Go-Fabrik in Aachen sein – laut dem Hersteller die erste voll vernetzte Mikrofabrik in der BEV-Industrie (battery electric vehicle), die das auf Industrie 4.0 basierende Produktionskonzept „Internet of Production“ nutzt.

Weitere Fabrik-Klone geplant

Die geplante Fabrik soll bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze in der bulgarischen Region schaffen.

Neben dem Stammwerk in Aachen und der geplanten Anlage in Bulgarien hat das Unternehmen bereits angekündigt, seine Mikrofabriken in Griechenland und Mexiko zu klonen. Für das kommende Jahr plant der Hersteller die nächste Generation des E.Go „Life“ auf den Markt zu bringen.

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