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Grammer Niedrigere Jahresziele

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Nach einem Gewinnrückgang im ersten Quartal 2007 hat der Automobilzulieferer Grammer die Erwartungen an das Jahresergebnis zurückgeschraubt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Nach einem Gewinnrückgang im ersten Quartal 2007 hat der Automobilzulieferer Grammer die Erwartungen an das Jahresergebnis zurückgeschraubt. Während beim Umsatz weiterhin ein Plus von fünf Prozent anstrebt wird, wollte das Unternehmen am Montag in Amberg zum erwarteten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) kein genaues Ziel mehr nennen und sprach lediglich von einem "moderaten" Anstieg.

Noch im März waren sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT Zuwächse von bis zu fünf Prozent in Aussicht gestellt worden. Nach der derzeitigen Lage werde das EBIT allerdings weniger stark wachsen als der Umsatz, sagte Vorstandssprecher Alois Ponnath am Montag nach der Bekanntgabe der jüngsten Bilanzzahlen. Das Ergebnis hänge vom Geschäftsverlauf der nächsten Monate ab und könne noch nicht genau beziffert werden.

Keine volle Auslastung

Von Januar bis März kletterten insbesondere wegen einer starken Nachfrage in Asien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Grammer-Umsätze um 6,8 Prozent auf 237,7 Millionen Euro. Der Überschuss verringerte sich bei dem Hersteller von Fahrzeugsitzen und Auto-Innenausstattung dagegen von 6,0 Millionen auf 3,6 Millionen Euro. Nach zahlreichen Produktionsumstellungen habe erwartungsgemäß nicht der überdurchschnittlich starke Wert aus dem Vorjahreszeitraum erreicht werden können. Der Anlauf von neuen Produkten habe dazu geführt, dass die Werke noch nicht voll ausgelastet sind.

Die Gesellschaft, die weltweit mehr als 9.000 Mitarbeiter hat, hatte im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von knapp 881 Millionen Euro erreicht. Das EBIT lag bei 38,9 Millionen Euro, der Jahresüberschuss betrug 21,3 Millionen Euro.