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Elektromobilität Nissan Leaf: Gute Haltbarkeit der Batterien

| Autor / Redakteur: SP-X / Christian Otto

Die japanische Marke hat derzeit das meistverkaufte E-Auto und entgegnet allen Unkenrufen gegen unzuverlässige Batterien. Eine von Nissan erstellte Erhebung soll deren gute Haltbarkeit beweisen.

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Die Batterien des meistverkauften E-Autos der Welt, dem Nissan Leaf, scheinen haltbar zu sein.
Die Batterien des meistverkauften E-Autos der Welt, dem Nissan Leaf, scheinen haltbar zu sein.
(Foto: Nissan)

Der Energiespeicher ist einer der zentralen Bestandteile eines Elektroautos – und einer mit Optimierungsbedarf: Zu wenig Speicherkapazität, was zu einer geringeren Reichweite führt, oder zu hohe Kosten sind entscheidende Kritikpunkte der E-Auto-Skeptiker. Auch eine geringe Haltbarkeit prognostizieren Kritiker immer wieder.

Geringe Aus-Fall- und Fehlerquote

Der Nissan Leaf, mit 165.000 Einheiten aktuell das meistverkaufte Elektroauto der Welt, soll zumindest für letzteres nun den Gegenbeweis antreten: 2010 wurde der Elektro-Kompaktwagen eingeführt, nach Angaben von Nissan sind fünf Jahre später 99,99 Prozent aller Akkus noch voll funktionstüchtig. Die Ausfall- oder Fehlerquote der Stromspeicher sei mit unter 0,01 Prozent kaum messbar, so die Japaner.

Einschränkend muss man allerdings hinzufügen, dass der Großteil der in die Statistik eingeflossenen Leafs nicht fünf Jahre alt, sondern jüngeren Baujahres sind – aus dem einfachen Grund, dass sich das Elektroauto in den vergangenen zwei Jahren besonders gut verkauft hat. Alleine im vergangenen Jahr wurden rund 75.000 Einheiten und damit fast die Hälfte des Bestandes abgesetzt.

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