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CES 2018 Nissan nutzt Gehirnströme zur Fahrzeugsteuerung

Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Nissans neueste Entwicklung soll Gedankenlesen können: Der Autohersteller zeigt auf der kommenden CES, wie das Fahrzeug vom Fahrer lernen und somit das Fahren angenehmer und sicherer gestalten soll.

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Nissan hat ein Verfahren entwickelt, das die Gehirnaktivitäten des Fahrers analysiert und in die Interaktion mit dem Fahrzeug einfließen lässt.
Nissan hat ein Verfahren entwickelt, das die Gehirnaktivitäten des Fahrers analysiert und in die Interaktion mit dem Fahrzeug einfließen lässt.
(Bild: Nissan)

Nissan forscht an einer Schnittstelle zwischen Auto und Gehirn. Der japanische OEM präsentiert auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein Verfahren, das die Gehirnaktivitäten des Fahrers analysiert und in die Interaktion mit dem Fahrzeug einfließen lässt.

Mithilfe des sogenannten „Brain-to-Vehicle“ (B2V) können die Reaktionszeiten des Fahrers um 0,2 bis 0,5 Sekunden verkürzt werden, so der Hersteller. Dabei messe eine auf dem Kopf platzierte Vorrichtung die Gehirnströme des Fahrers, die anschließend von einem autonomen System ausgewertet werden. Dadurch können Bewegungen wie das Steuern des Lenkrads oder Bremsvorgänge so vorhergesehen und von intelligenten Assistenten schneller umgesetzt werden. Laut Nissan merken Fahrer und Insassen davon nichts.

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