Suchen

Automatisiertes Fahren Nissan-Prototyp fährt autonom durch Tokio

| Redakteur: Thomas Günnel

Nissan testet autonome Stadtfahrten in Tokio. Dazu hat der Automobilhersteller einen Infinity Q50 entsprechend umgerüstet – die Technik soll im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Firmen zum Thema

Nissan testet autonome Stadtfahrten in Tokio – mit einem zum Prototypen umgerüsteten Infinity Q50.
Nissan testet autonome Stadtfahrten in Tokio – mit einem zum Prototypen umgerüsteten Infinity Q50.
(Bild: Nissan )

Nissan ist mit seiner Nobeltochter Infinity autonom in Tokio unterwegs. In dem modifizierten Modell, das in Deutschland als Q50 auf dem Markt ist, stecken zwölf Sonare, zwölf Kameras, neun Millimeterwellen-Radars und sechs Laserscanner. In Kombination mit hochauflösendem Kartenmaterial analysiert das System laut Hersteller selbst komplexe Szenarien in Echtzeit. Das Fahrzeug navigiert durch den Stadtverkehr – und dabei auch über vielbefahrene Kreuzungen – und kommt auch mit Hindernissen zurecht. Nissan beschreibt das Fahrgefühl als „menschenähnlich“.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 5 Bildern

Technik des Prototypen ab 2020 im Markt

Technischer Hintergrund ist die dritte Generation des „ProPilot“-Systems: Es ermöglicht autonomes Fahren im Stadtverkehr und auf Autobahnen und wird aktiviert, sobald der Fahrer den gewünschten Zielort im Navigationssystem festlegt. Das System soll bereits im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Das System ist in der ersten Generation bereits im Nissan Leaf verbaut, der bei Bedarf teilautomatisiert im einspurigen Autobahnverkehr unterwegs ist. Neben Serena und Rogue will Nissan die Technik ab dem Jahr 2018 auch für die Crossover Qashqai und X-Trail anbieten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44989757)