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Elektromobilität Nissan unterstützt Ladeinfrastruktur-Projekt

| Redakteur: Christian Otto

Die ausreichende Anzahl von Ladepunkten gilt als ein wesentlicher Knackpunkt bei der Verbreitung der Elektromobilität. Nissan will sich als Teil des Fast E-Projekts europaweit beim Aufbau von Schnellladestationen beteiligen.

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Mit dem Leaf hat Nissan ein erfolgreiches Produkt auf der Straße. Doch eine bessere Ladeinfrastruktur bleibt eine Hürde, um noch mehr Kunden zu gewinnen.
Mit dem Leaf hat Nissan ein erfolgreiches Produkt auf der Straße. Doch eine bessere Ladeinfrastruktur bleibt eine Hürde, um noch mehr Kunden zu gewinnen.
(Bild: Nissan)

Nissan beteiligt sich nun auch direkt am Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Dafür unterstützt der japanische Automobilhersteller das europaweite Fast-E Projekt, das bis Ende 2016 insgesamt 241 Schnellladestationen in Deutschland und 37 weitere Ladesäulen in Belgien installieren will.

Im Abstand von rund 80 Kilometern sollen demnach Multicharger-Schnellladestationen an wichtigen Autobahnen montiert werden. Damit möglichst viele Autofahrer ihre Elektroautos laden können, verfügen sie sowohl über Wechselstrom- als auch über Gleichstrom-Anschlüsse. Laut Nissan ließen sich so beispielsweise die Batterien des vollelektrischen Nissan Leaf und des Transporters e-NV200 innerhalb von nur 30 Minuten auf 80 Prozent laden.

EU-Förderung von 18 Milllionen Euro

Neben Nissan beteiligen sich acht weitere Unternehmen an der Initiative, die auch von der Europäischen Union (EU) gefördert wird. Das Investitionsvolumen beträgt rund 18 Millionen Euro. Im Zuge eines weiteren Projekts entstehen darüber hinaus 30 zusätzliche Ladestationen in Tschechien und der Slowakei.

Fast-E ist nach Angaben von Nissan eine weitere Möglichkeit für den OEM, um den Ladeinfrastruktur-Ausbau für Elektrofahrzeuge in Europa mit voranzutreiben. Das Unternehmen engagiert sich demnach in weiteren Projekten und Kooperationen.

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