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Autonomes Fahren Noch kein Vertrauen in Roboterautos

| Redakteur: Jens Rehberg

Laut einer aktuellen Studie fehlt einer großen Mehrheit der Deutschen derzeit noch das Vertrauen, wenn das Auto eigenständig steuern würde. Es gibt also noch Aufklärungsarbeit zu leisten.

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(Foto: Volvo)

Die Bundesbürger stehen selbstfahrenden Autos bisher reserviert gegenüber. Knapp 70 Prozent fehlt derzeit noch das Vertrauen, wenn das Fahrzeug eigenständig steuern würde. Für die Zukunft allerdings können sich 60 Prozent der Autofahrer – zumindest auf Langstrecken – gut vorstellen, am Lenkrad vom autonomen Fahrzeug abgelöst zu werden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des IT-Dienstleisters Computer Sciences Corporation (CSC).

„Auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto müssen die Hersteller bei den deutschen Autofahrern noch wichtige Überzeugungsarbeit leisten", kommentierte CSC-Chef Claus Schünemann die Ergebnisse.

Im Moment hält erst gut jeder zweite Bundesbürger die zu Grunde liegende Car-IT für ausgereift. Neben der Sicherheit rund um die neue Technik bewegt Viele eine Klärung von Haftungsfragen. 72 Prozent der Autofahrer befürchten, dass die Schuld bei Verkehrsverstößen oder Unfällen nicht eindeutig feststellbar ist, sobald ein Roboterfahrzeug das Steuer übernimmt. Im Vergleich zur Vorjahresumfrage von CSC ist diese Sorge sogar um zehn Prozentpunkte gestiegen.

Wie der aktuelle Studie zudem ergibt, äußern gut zwei Drittel der Autofahrer die Besorgnis, dass aufgezeichnete Fahrzeugdaten zur genauen Route oder dem Fahrstil in die falschen Hände geraten könnten. Sie wollen sichergestellt wissen, dass beispielsweise Arbeitgeber, Versicherungen oder das Finanzamt keinen unbefugten Zugriff auf persönliche Fahrzeugdaten bekommen.

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