Suchen

Verbindungstechnik Norma will an die Börse

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Verbindungstechnik-Spezialist Norma Group mit Sitz in Maintal will an die Börse. Der Börsengang soll innernalb der nächsten drei Monate im Frankfurter Prime Standard erfolgen.

Firma zum Thema

Commerzbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs International seien als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners mandatiert worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Norma visiert einen Streubesitz von 50 bis 60 Prozent an, der neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung beinhaltet. Das Unternehmen erwartet einen Bruttoemissionserlös von etwa 150 Millionen Euro. Mit dem Erlös aus der geplanten Kapitalerhöhung will die Norma Group ihre Verbindlichkeiten abtragen und sich ein Polster für Investitionen sowie Akquisitionen zulegen.

Das Unternehmen fertigt Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme u.a. für die Automobilindustrie. Norma ging 2006 aus der Fusion von Rasmussen und ABA hervor, zwei europäischen Verbindungstechnikspezialisten. Das hessische Unternehmen erzielte 2010 einen Umsatz von rund 490 Millionen Euro. „Das Jahr 2010 verlief sehr erfolgreich. Wir sind davon überzeugt, dass der geplante Börsengang den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zusätzlich fördern wird“, sagte Dr. Othmar Belker, CFO der Norma Group.

(ID:372096)