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Motorsport Engineering Nürburgring: Letzter Angriff der Viper

| Autor / Redakteur: Max Friedhoff/SP-X / Christian Otto

Fans des straßenzugelassenen Sportwagens Viper haben gesammelt, um dessen ACR-Version am Nürburgring auf den Rundenrekord anzusetzen. Zwei Fahrzeuge des Boliden gehen im Juli auf Rekordjagd.

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Die Viper soll nochmals am Nürburgring angreifen. Dafür haben Fans des US-Boliden Geld gesammelt.
Die Viper soll nochmals am Nürburgring angreifen. Dafür haben Fans des US-Boliden Geld gesammelt.
(Bild: FCA)

165.000 Dollar: So viel haben 378 Fans der Viper in den USA über ein Crowdfunding-Projekt gesammelt. Was mit dem Geld passiert? Das stärkste und schnellste Modell der Viper – die „ACR“ – soll nach Deutschland gebracht werden und einen Angriff auf den Nürburgring-Rekord für straßenzugelassene Autos starten. Der Hersteller selber wollte einen derart hohen Betrag nicht selbst aufbringen – also fingen die Fans an zu sammeln.

Nun ist es so weit. Ein Händler aus Texas will zwei Fahrzeuge in die Eifel bringen. Als Fahrer sind die beiden Deutschen Dominik Farnbacher und Luca Stolz auserkoren worden. Sie müssen auf dem 20,832 Kilometer langen Eifelkurs einen 8,4-Liter-V10-Motor mit 481 kW/654 PS und 814 Newtonmeter bändigen. Außerdem zeichnet sich die Viper ACR durch einen extrem hohen Anpressdruck – dank gewaltiger Spoiler – und spezielle Kumho-Sportreifen aus.

Die Messlatte für das Vorhaben liegt hoch. Als das Crowdfunding eingeleitet wurde, hielt noch der Porsche 918 Spyder mit 6:57 Minuten den Nürburgring-Rekord. Doch inzwischen waren der Lamborghini Huracán Performante (6:52 Minuten), der Nio EP9 (6:47 Minuten) und der McLaren P1 LM (6:45 Minuten) schneller. Das 2010er-Modell der Viper ACR umrundete die Nordschleife in 7:12 Minuten. Der Rekordversuch soll im Juli stattfinden. Eine Bestzeit der Viper, deren Produktion kürzlich eingestellt wurde, wäre eine echte Sensation für Motorsportfans.

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