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Bosch Nun auch Kurzarbeit

| Redakteur: Thomas Weber

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch hat wegen der Absatzkrise auf den internationalen Automobilmärkten für rund 9.000 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet.

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Betroffen seien die vier Bosch-Standorte Reutlingen, Bamberg, Salzgitter und Eisenach, sagte ein Unternehmenssprecher am heutigen Montag in Stuttgart. Zuvor hatte der Automobilzulieferer bereits Zehntausende Beschäftigte in verlängerte Weihnachtsferien geschickt.

Bosch-Chef Franz Fehrenbach hatte im Dezember angekündigt, der Konzern werde für 2008 einen Gewinneinbruch und einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Auch für das laufende Jahr werde nicht mit Wachstum gerechnet. „Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir zusätzliche Sparmaßnahmen ergreifen müssen, um den zunehmenden Ertragsdruck abzufangen“, wird Fehrenbach in der Mitarbeiterzeitung „Bosch Zünder“ zitiert. 2009 werde „es entscheidend sein, den Spagat zwischen Sparen und investieren zu meistern - selbst wenn es schwierig und schmerzhaft werden wird.“

In Reutlingen sei mittlerweile für 4.000 der insgesamt 7.000 Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet worden, sagte der Sprecher. An dem Standort werden Dieseleinspritzpumpen und Autoelektronik produziert. In Salzgitter sind 1.000 der 1.700 Mitarbeiter von den Maßnahmen betroffen, in Eisenach 500 der rund 1.500 Beschäftigten. In Bamberg, wo vor allem Dieselkomponenten hergestellt werden, arbeiten bereits seit Anfang November 3.500 der 8.000 Beschäftigten kurz.

dpa

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