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Bosch Nur die Autosparte ist im Plus

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Bosch hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Laut den vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz lediglich um 2,7 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro. Noch düsterer hätte es ohne die Kraftfahrzeugtechnik ausgesehen.

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Als einzige Bosch-Sparte legt die Kfz-Technik beim Umsatz 2013 zu.
Als einzige Bosch-Sparte legt die Kfz-Technik beim Umsatz 2013 zu.
(Foto: Bosch )

Der Automobilzulieferer und Technologiekonzern Bosch kommt nur langsam voran: Laut vorläufigen Zahlen habe das Unternehmen den Umsatz um 2,7 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro gesteigert, teilte die Bosch-Gruppe mit. Mittelfristig will Bosch das Wachstum auf acht Prozent steigern und eine Umsatzrendite von acht Prozent erzielen.

Vom angestrebten Ergebnis ist Bosch weit entfernt. Demnach lag die Ebit-Rendite, also der Gewinn vor Finanzergebnis und Steuern, lediglich bei drei Prozent. Neben Wechselkurseffekten machte den Stuttgartern vor allem der Abschied aus der Solartechnik zu schaffen. Der Konzern verbuchte eine Sonderbelastung von 1,3 Milliarden Euro. Ohne den Einmaleffekt hätte das Unternehmen eine Ebit-Rendite von etwa sechs Prozent erzielt, ein Punkt höher als im Vorjahr.

Dass das Ergebnis im vergangenen Jahr nicht noch schlechter ausgefallen ist, verdankt Bosch seiner Kfz-Technik-Sparte. Mit 30,7 Milliarden Euro steuerte der Bereich zwei Drittel des Umsatzes bei, ein Zuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als einzige Sparte konnte sich die Kraftfahrzeugtechnik positiv entwickeln.

„Die zahlreichen Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität zeigen deutliche Wirkung. Die Fortschritte beim Ergebnis haben unsere Erwartungen sogar übertroffen“, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. 2014 werde Bosch die Arbeit an der Steigerung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit konsequent fortsetzen.

Entsprechend soll sich die Ertragslage im laufenden Jahr verbessern und der Umsatz leicht zunehmen. Genaue Erwartungen nannte Denner nicht. „Wir haben einen Teil des Weges geschafft. Unser Fokus bleibt weiterhin auf Ertragskraft, Wachstum und Agilität“, ergänzte Denner mit Blick auf das angestrebte Umsatzwachstum und die Zielrendite.

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