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Digitalisierung NXP und Partner unterzeichnen Charta für Cybersicherheit

| Redakteur: Svenja Gelowicz

NXP wird heute eine Charta für Cybersicherheit unterzeichnen. Mit im Boot sind acht weitere Unternehmen aus der Industrie. Das Dokument fordert unter anderem ein eigenes Ministerium sowie unabhängige Zertifizierungen für Infrastrukturen und IoT-Anwendungen.

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NXP und acht weitere Partner unterzeichnen eine Charta für Cybersicherheit.
NXP und acht weitere Partner unterzeichnen eine Charta für Cybersicherheit.
(Bild: Korff & van Mierlo )

Der Halbleiterhersteller NXP Semiconductors und acht Partner aus der Industrie unterzeichnen am Freitag (16. Februar) auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine gemeinsame Charta für mehr Cybersicherheit. Zum Dokument verpflichten sich neben NXP, Siemens und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) die Unternehmen Airbus, Allianz, Daimler, IBM, SGS und Deutsche Telekom. Die sogenannte „Charter of Trust“ wurde von Siemens initiiert und soll verbindliche Regeln und Standards fordern, um Vertrauen in die Cybersicherheit aufzubauen und die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

Unabhängige Zertifizierungen durch Dritte

Die Charta zeigt zehn Handlungsfelder für Cybersicherheit auf: Das Dokument fordert, die Verantwortung für Cybersicherheit auf höchster Regierungs- und Unternehmensebene zu verankern und dort ein eigenes Ministerium sowie einen Chief Information Security Officer einzuführen. Zudem sollen verpflichtende, unabhängige Zertifizierungen durch Dritte für kritische Infrastrukturen im Internet der Dinge etabliert werden – vor allem dort, wo es zu gefährlichen Situationen kommen kann: etwa beim autonomen Fahren oder für Roboter in der Produktion, die in Zukunft direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Regeln zur Cybersicherheit sollen künftig ein Teil von Freihandelsabkommen sein.

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