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Zulieferer ODU investiert in seine Standorte und Mitarbeiter

| Redakteur: Jens Scheiner

ODU investierte 2017 kräftig in seine weltweiten Standorte. Auch für das Jahr 2018 plant der Spezialist für Steckverbindungssysteme, seine Kapazitäten zu erweitern.

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ODU erweitert auch im Jahr 2018 seine Produktionsstandorte und bildet dafür aktuell 110 junge Leute in neun unterschieldichen Ausbildungsberufen aus.
ODU erweitert auch im Jahr 2018 seine Produktionsstandorte und bildet dafür aktuell 110 junge Leute in neun unterschieldichen Ausbildungsberufen aus.
(Bild: ODU)

Im vergangenen Jahr feierte ODU nicht nur 75-jähriges Firmenjubiläum, sondern investierte auch kräftig in seine Standorte. In Mühldorf hat das Unternehmen eine neue Montagehalle in Betrieb genommen und im Werk Mexiko eine komplette Montagelinie installiert, um den steigenden Bedarf an Hochleistungskonnektoren für die Elektromobilität bedienen zu können. Die nächste Baumaßnahme in Mühldorf ist nach eigenen Angaben bereits in Arbeit: Die Dreherei soll erweitert und die Büroflächen ausgebaut werden.

Am Produktionsstandort Sibiu in Rumänien starteten im vierten Quartal die Bauarbeiten für eine neue Produktion. Bisher war die Produktion in der Innenstadt in zwei separaten Gebäuden untergebracht. 2018 läuft die Produktion künftig unter einem Dach. Etwa 440 Mitarbeiter arbeiten für ODU Romania Manufacturing. Wie der Zulieferer mitteilte, hat sich der Standort in mehr als zehn Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Kabelkonfektionierung und Montage von Steckverbindern entwickelt.

Für den nordamerikanischen Markt produziert ODU an seinem Standort in Tijuana, Mexiko. Die Distribution übernimmt das ODU Logistikzentrum in San Diego, USA. Die Tochtergesellschaften ODU Shanghai Connectors Manufacturing Co. Ltd. und ODU Shanghai International Trading Co. Ltd. sind für die Versorgung des asiatischen Marktes zuständig. Für die nahe Zukunft plant ODU auch in Asien eine Weiterentwicklung der Produktion.

Weltweite Ausbildungsstandards

Weltweit arbeiten 1.850 Mitarbeiter für den Zulieferer und weitere könnten durch die Werkserweiterungen hinzukommen. Aktuell absolvieren etwa 110 junge Leute ihre Ausbildung in Mühldorf. Das auf das Unternehmen zugeschnittene Ausbildungsprogramm soll auch an den Produktionsstandorten in Rumänien und China eingeführt werden, um eine einheitliche Produktqualität zu gewährleisten.

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