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Wirtschaft Opel baut weitere 2.100 Stellen ab

| Autor/ Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Opel plant einen weiteren Stellenabbau: 2.100 Jobs sollen über Freiwilligenprogramme mit Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen gestrichen werden. Im Gegenzug sollen die verbliebenen Arbeitsplätze länger als bisher zugesichert werden.

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Der Rüsselsheimer Autobauer plant den nächsten massiven Stellenabbau.
Der Rüsselsheimer Autobauer plant den nächsten massiven Stellenabbau.
(Bild: Opel)

Der Autohersteller Opel teilte heute (14. Januar) an seinem Stammsitz in Rüsselsheim mit, dass er den Abbau weiterer 2.100 Stellen plant. Im Gegenzug verlängere sich die Beschäftigungssicherung für die verbleibenden Mitarbeiter um zwei Jahre bis Mitte 2025. Überkapazitäten gebe es beispielsweise im Werkzeug- und Prototypenbau. Der Jobabbau soll erneut über Freiwilligen-Programme mit Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen organisiert werden.

Seit der Übernahme durch den französischen PSA -Konzern im Jahr 2017 hat Opel bereits rund 6.800 Stellen auf diesem Wege gestrichen. Das Montagewerk in Rüsselsheim soll mit zusätzlichen Varianten des Kompaktwagen Astra einschließlich eines Hybrid-Modells ab 2021 im Zweischichtbetrieb gesichert werden. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit dem Gesamtbetriebsrat getroffen worden.

Weitere Optionen zum Stellenabbau

Nach Informationen des Gesamtbetriebsrats hat sich das Unternehmen weitere Optionen zum Stellenabbau gesichert. In zwei Stufen könnten so in den Jahren 2022 und 2023 noch einmal jeweils 1.000 weitere Jobs gestrichen werden. Ausdrücklich wurden die Transformation der Autoindustrie und die geplante Fusion mit Fiat-Chrysler als mögliche Gründe für einen weiteren Abbau genannt. Der Kündigungsschutz für die verbleibende Belegschaft würde dann verlängert – bei voller Ausnutzung des Programms bis Mitte 2029. Die Vereinbarung gilt für die Werke Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern.

Die Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im Jahr 2017 übernommen und trimmt den Traditionshersteller mit Stammsitz in Rüsselsheim seither auf Effizienz. In den deutschen Opel-Werken unterzeichneten bisher mehr als 6.000 Beschäftigte Verträge zu Altersteilzeit, Vorruhestand oder Abfindungen.

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