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Opel-Sanierungsplan Opel-Betriebsrat: Fahrzeuge aus Bochum bis 2016

| Autor / Redakteur: dpa / Christian Otto

Der Betriebsrat des Herstellers bestätigte, dass der Sanierungsplan steht. Für den Standort Bochum bedeutet das ein Auslaufen der Fahrzeugproduktion bis mindestens Ende 2016. Danach sollen vor Ort Komponenten gefertigt und somit auch ein Teil der Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden.

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Bis Ende 2016 sollen noch Fahrzeuge aus dem Opel-Werk in Bochum kommen.
Bis Ende 2016 sollen noch Fahrzeuge aus dem Opel-Werk in Bochum kommen.
(Foto: Opel)

Zwei Jahre Gnadenfrist für den Opel-Standort Bochum: Bis mindestens 2016 laufen in dem Werk noch Autos vom Band, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug der dpa am Donnerstag. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Unternehmen und Arbeitnehmervertreter demnach im Grundsatz geeinigt, den Kündigungsschutz bis Ende 2016 zu verlängern. Bis dahin seien auch Werksschließungen ausgeschlossen. Was die Arbeitnehmer im Gegenzug angeboten haben, war zunächst nicht bekannt.

Komponentenfertigung in Bochum geplant

In Bochum werde eine Komponentenfertigung angesiedelt, sagte Schäfer-Klug. Zudem habe man vereinbart, dass „Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich“ erhalten bleiben. Mit dem Ende der Autoproduktion wird den Beschäftigten für zwei Jahre der Übergang in eine Transfergesellschaft angeboten, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Zuletzt beschäftigte Opel noch rund 3.300 Menschen in Bochum.

Seit Juni hatten das Management, die IG Metall und der Betriebsrat über ein Sparprogramm für den defizitären Autobauer verhandelt. Opel leidet unter der Absatzkrise in Europa, fährt massive Verluste ein und muss die Kosten daher drücken. Die US-Mutter General Motors (GM) erwartet zur Mitte des Jahrzehnts wieder schwarze Zahlen in Europa.

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