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Magna Opel-Interessent mit Quartalsverlust

| Redakteur: Thomas Weber

Der an einem Einstieg beim angeschlagenen Rüsselsheimer Automobilhersteller Zulieferer verzeichnet im 1. Quartal 2009 einen deutlichen Umsatzrückgang.

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Magna verbuchte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Erlösrückgang von 46 Prozent dar. „Der niedrige Umsatz ist auf den Rückgang des Produktionsumsatzes, einschließlich Fahrzeugbau, Ausrüstung und Entwicklung, unter anderem in Nordamerika und Europa, zurückzuführen“, teilt das Unternehmen mit. Im Vergleich zum ersten Quartal 2008 verringerte sich der Umsatz im Fahrzeugbau in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt um 63 Prozent auf 401 Millionen US-Dollar.

Der Betriebsverlust wird auf 230 Millionen US-Dollar beziffert, unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 200 Millionen US-Dollar (149 Millionen Euro). Um die Bargeldreserven zu schonen, streicht der kanadisch-österreichische Konzern die vierteljährliche Dividende. „Wir sind mit den schlechtesten Branchenbedingungen in Jahrzehnten konfrontiert. Wir sind davon überzeugt, dass Sparmaßnahmen und das Aufrechterhalten einer soliden Finanzlage derzeit angebracht sind“, sagt Finanzvorstand Vincent J. Galifi.

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