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Joint-Venture Opel will Warenverteilzentren wieder in Eigenregie führen

Autor / Redakteur: Ampnet / Jens Scheiner

Opel plant, die Warenverteilzentren, die derzeit in einem Joint Venture mit Neovia Logistics Supply Chain Services geführt werden, zum 1. Februar 2016 wieder ins Unternehmen einzugliedern.

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Opel plant, die Warenverteilzentren, die derzeit in einem Joint Venture mit Neovia Logistics Supply Chain Services geführt werden, zum 1. Februar 2016 wieder ins Unternehmen einzugliedern.
Opel plant, die Warenverteilzentren, die derzeit in einem Joint Venture mit Neovia Logistics Supply Chain Services geführt werden, zum 1. Februar 2016 wieder ins Unternehmen einzugliedern.
(Foto: Opel)

In Bochum spielt das Warenverteilzentrum eine entscheidende Rolle in den Zukunftsplänen von Opel. Dort läuft die Fahrzeugproduktion Ende des Jahres aus. Wie bereits bekanntgegeben, wird das Logistikzentrum ausgebaut, wofür das Unternehmen 60 Millionen Euro investiert. Damit erhöht sich die Zahl der Arbeitsplätze, wie im Sozialtarifvertrag vereinbart, um 265 auf rund 700. Die Investition fließt vor allem in die Errichtung eines neuen Gebäudes auf dem Gelände, welches lokal als Werk 2 bekannt ist. Das Bochumer Logistikzentrum liefert Ersatzteile in alle Märkte, in denen Opel-Fahrzeuge vertrieben werden.

„Wir sehen die Ersatzteil-Logistik als eine Kernkompetenz unseres Unternehmens “, erläuterte Peter Christian Küspert, Vice President Sales & Aftersales Opel Group.

Für die 265 Mitarbeiter aus der Bochumer Fahrzeugproduktion, die zu Neovia wechseln, gelten alle im Sozialtarifvertrag getroffenen Vereinbarungen. Für das Rüsselsheimer Warenverteilzentrum gelten dieselben Beschäftigungsgarantien wie für alle anderen Opel-Mitarbeiter. Das Joint Venture betreibt auch Warenverteilzentren für Opel in Rom und Budapest. Die Entscheidung, ob diese weiterhin extern betrieben werden, wird im Jahr 2015 fallen.

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