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Opel-Aus in Down Under Opel zieht sich aus Australien zurück

| Autor / Redakteur: Adele Moser/SP-X / Christian Otto

Die deutsche Tochter von General Motors (GM) kam auf dem australischen Kontinent nicht in Fahrt. Den prognostizierten Verkaufszahlen hinkte man deshalb stark hinterher. Grund sollen die zu hohen Preise sein.

Gerade der Astra war den Australiern zu teuer. Opel zieht sich aufgrund der schlechten Zahlen aus Down Under zurück.
Gerade der Astra war den Australiern zu teuer. Opel zieht sich aufgrund der schlechten Zahlen aus Down Under zurück.
(Foto: Opel)

Nicht mal ein Jahr nach seinem Marktantritt auf dem australischen Kontinent zieht sich Opel bereits wieder von dort zurück. Das hat die GM-Tochter nun bestätigt. Glaubt man Medienberichten, waren die Modelle der Rüsselsheimer schlicht zu teuer.

Die australische Opel-Schwester Holden ist eigentlich für den australischen Markt zuständig. Im September 2012 ging jedoch auch Opel in Australien mit drei Fahrzeugmodellen unter eigenem Markenamen an den Start. Die waren jedoch allesamt zu teuer, schreibt der „Herald Sun“: Die australische Tageszeitung zitiert eine Opel-Sprecherin mit den Worten: „Wir können unsere Autos nicht zu dem Preis verkaufen, den wir eigentlich haben müssten“. Vor allem der Opel Astra habe demnach nicht mit den Preisen der Konkurrenz mithalten können.

Zu optimistische Prognosen

Bevor Opel als eigene Marke nach Australien kam, prognostizierte das deutsche Management dem Bericht nach einen Umsatz von 15.000 Autos in den ersten drei Jahren. Verkauft wurde offenbar nur ein Bruchteil davon: Die 20 Händler in Down Under konnten im vergangenen Jahr 541 Fahrzeuge absetzen, in der ersten Jahreshälfte 2013 waren es 989.

Für die verkauften Opel-Modelle soll laut „Herald Sun“ die General-Motors-Tochter Holden voraussichtlich sämtliche Garantieleistungen übernehmen. Sie hat bereits in den 1990er und frühen 2000er Jahr Opel-Modelle unter ihrem Markennamen verkauft.

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