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IAA 2013 Osram: OLED ab 2016 in Serie

| Redakteur: Thomas Günnel

Organische Leuchtdioden (OLEDs) in Autos sollen ab dem Jahr 2016 serienmäßig auf den Straßen unterwegs sein – zumindest wenn es nach Osram geht. Das Unternehmen stellte im Vorfeld der IAA 2013 seine Strategie zu den Leuchtmitteln vor.

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Organische Leuchtdioden (OLEDs) eröffnen neue Designmöglichkeiten. Ab dem Jahr 2016 will Osram sie in Serie anbieten.
Organische Leuchtdioden (OLEDs) eröffnen neue Designmöglichkeiten. Ab dem Jahr 2016 will Osram sie in Serie anbieten.
(Grafik: Osram)

Das Unternehmen konnte demnach bereits im vergangenen Jahr erste Forschungserfolge bei den organischen Leuchtdioden vermelden: Die Temperaturstabilität, die wichtigste Hürde zum Serieneinsatz, war seinerzeit bei der kritischen Marke von 85 Grad Celsius auf mehrere Hundert Stunden gesteigert worden. OLED sind Flächenstrahler und eignen sich daher besonders für Anwendungen wie Rückleuchten. In diesen eröffnen gerade transparente, also durchsichtige OLEDs neue Designmöglichkeiten. „In diesem Jahr haben wir die Straßentauglichkeit weitgehend erreicht. Im kommenden Jahr werden wir erste Sonderausstattungen ermöglichen. Spätestens ab 2016 rechnen wir dann mit dem Serieneinsatz.“, sagte Ulrich Eisele, bei Osram verantwortlich für den Bereich OLED.

Dynamisch ansteuerbare Leuchtsegmente

Im vergangenen Jahr hatte Osram bereits einen Demonstrator im Rahmen der Messe Electronica vorgestellt. Das Nachfolgemodell soll auch beim Bremslicht den Anforderungen an den Straßenverkehr genügen. Zudem ist es möglich, die homogene Leuchtfläche in dynamisch ansteuerbare Segmente zu unterteilen und so – zum Beispiel bei Klick auf die Fernbedienung für das Türschloss – eine spezielle Lichtszene abzuspielen.

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