Connectivity

Partner testen schnelle Mobilfunktechnik LTE-V2X

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Die Partner Bosch, Vodafone und Huawei testen die schnelle Mobilfunktechnik LTE-V2X-Technik auf der A9.
Die Partner Bosch, Vodafone und Huawei testen die schnelle Mobilfunktechnik LTE-V2X-Technik auf der A9. (Bild: Bosch)

Auf der Autobahn A9 testen Bosch, Vodafone und Huawei die Mobilfunktechnik LTE-V2X. Sie soll den schnellen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen ermöglichen.

Die drei Elektronik- und Kommunikationsunternehmen Bosch, Vodafone und Huawei testen auf der Autobahn A9 live die Mobilfunktechnik LTE-V2X. Sie ermöglicht den direkten und verzögerungsfreien Austausch von Informationen zwischen Fahrzeugen. Dazu gehören beispielsweise die gefahrene Geschwindigkeit, die Position und beabsichtigte Spurwechsel in einem Umkreis von 320 Metern rund um das eigene Fahrzeug.

Vodafone installiert dafür auf der A9 ein Mobilfunknetz für die Datenübertragung. Huawei erstellt als Systempartner die Mobilfunkmodule der Fahrzeuge und installiert die Kommunikationstechnik in den Basisstationen. Bosch integriert die Mobilfunkmodule und entsprechende Software in den Testfahrzeugen und führt die Messungen vor Ort durch. Im Testbetrieb soll gezeigt werden, wie die Kommunikation mit sehr geringer Latenz funktioniert und wie sich die Technik von WLan-basierten Alternativen unterscheidet.

Warnsystem beim Spurwechsel

Zunächst testen die Partner die LTE-V2X-Technik als Echtzeit-Warnsystem beim Spurwechsel auf der Autobahn. Nähert sich beispielsweise ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von hinten, so erhält der Fahrer des ausscherenden Fahrzeugs ein Warnsignal. Dabei ist eine verzögerungsfreie Kommunikation zwischen den Fahrzeugen entscheidend, um einen Unfall zu vermeiden. Später soll untersucht werden, welche weiteren Funktionen noch von der Datenübermittlung profitieren. Dazu gehört auch die Warnung vor einem unvorhersehbaren Bremsvorgang eines vorausfahrenden Autos.

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