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Automotive Lighting Partnerschaft contra Druck

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Mit der Auszeichnung von sechs Lieferanten will die Automotive Lighting mehr Nähe zu seinen Lichtechniklieferanten schaffen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Kostendruck ist nicht der einzige Weg, um Wettbewerbsfähig zu sein. Diesen ehrenwerten Ansatz verfolgt Automotive Lighting (AL) mit dem am 28. November 2005 gestarteten AL-Partner-Programm. Mit der am Reutlinger Firmenstammsitz vorgenommen Auszeichnung von sechs "AL-Partnern" will die Magneti-Marelli-Tochter aus Reutlingen mehr Nähe zu ihren Lichtechniklieferanten schaffen. Um gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen zieht AL-President Massimo Bravin die ganze Wertschöpfungskette vom beispielsweise Rohstofflieferanten bis hin zum einbaufertigen Scheinwerfer in Betracht.

"Von der frühen Zusammenarbeit und der zielgerichteten Produktentwicklung werden beide Seiten profitieren", prophezeite Bravin bei der festlichen Auszeichnung in Reutlingen. Ausgezeichnet wurden folgende Unternehmen: Bayer Material Science als Lieferant für das seit 1994 in der Verglasung von Scheinwerfern eingesetzte Polycarbonat Industrieelektrik als Bordnetzlieferant. Das Unternehmen gilt zudem als Pionier im "Low-Cost-Manufacturing", weil schon ab 1985 die Auslagerung der arbeitsintensiven Produktion nach Ungarn erfolgte Holophane:

Der französische Glashersteller liefert schon seit 40 Jahren Glas an AL und seine Vorgängerfirmierungen Rawe Electronic als führender Mechatronik-Lieferant Philips Lighting als Leuchtmittelhersteller, der den "Null Fehler"-Ansatz besonders eindrucksvoll umsetzt. Im Jahr 2004 wurden von 425.000.000 ausgelieferten Teilen lediglich 566 von den OEM als fehlerhaft zurückgesendet National Adhesives als Kunststofflieferant abgesehen von der PC-Verglasung.