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Zulieferer Personalabbau bei Fehrer geringer als geplant

| Redakteur: Michael Ziegler

Beim Automobilzulieferer F.S.Fehrer fällt der Personalabbau geringer aus als geplant. Infolge der guten Auftragslage konnten jetzt 120 bereits ausgesprochene Kündigungen zurückgenommen werden.

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Fehrer Werk Kitzingen.
Fehrer Werk Kitzingen.
(Foto: Fehrer)

Die Mitarbeiter, die nun doch ihren Arbeitsplatz behalten können, sind an den Fehrer-Standorten Kitzingen und Wiesentheid beschäftigt. Auf einer Belegschaftsversammlung am Montag (28. April) hat Tom Graf, Vorsitzender der Fehrer-Geschäftsführung, die Mitarbeiter über die veränderte Situation informiert. Ursprünglich war im Zuge der Restrukturierung der Abbau von 180 Arbeitsplätzen geplant.

„Ich freue mich sehr, dass wir weitere 120 Arbeitsplätze hier in der Region erhalten können“, betonte Graf. „Dazu beigetragen hat der aktuelle Boom bei den deutschen Automobilherstellern, aber auch die deutlich verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von Fehrer infolge des eingeschlagenen Restrukturierungskurses, wodurch Fehrer eine ganze Reihe von Neuaufträgen gewinnen konnte.“

Bereits im Jahr 2013 konnte Fehrer durch eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen Auslastung und Produktivität erhöhen. Das Unternehmen hatte infolgedessen das vergangene Jahr mit einem positiven operativen Ergebnis abschließen können, das mit 46 Prozent signifikant über dem des Vorjahres lag. Auch der Umsatz war auf 433 Mio. Euro gegenüber 425 Mio. Euro im Jahr 2012 gestiegen.

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