Suchen

Motorsport Engineering Peugeot überarbeitet Dakar-Prototypen

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Die überarbeitete Version für 2016 ist länger, breiter, tiefer und soll leistungsfähiger als sein Vorgänger sein.

Firmen zum Thema

Peugeot überarbeitete den Wüsten-Geländewagen 2008 DKR16 vor allem in der Aerodynamik und der Absenkung des Schwerpunkts.
Peugeot überarbeitete den Wüsten-Geländewagen 2008 DKR16 vor allem in der Aerodynamik und der Absenkung des Schwerpunkts.
(Foto: Peugeot)

Peugeot hat seinen Wüsten-Geländewagen 2008 DKR16 überarbeitet. Insbesondere eine überarbeitete Aerodynamik und eine bessere Gewichtsverteilung sollen das Fahrzeug wettbewerbsfähig machen. Kürzere Überhänge vorn und hinten sollen die Offroad-Qualitäten verbessern. Eine überarbeitete Motorhaube und veränderte Lufteinlässen im Dach sollen für einen ausgewogeneren Abtrieb vorn und hinten sorgen.

Stärkerer Motor

Weitere Änderungen sind unter der Kohlefaserkarosserie versteckt. So wurde die Radaufhängung weiterentwickelt, einteilige Magnesiumräder mit speziellen Michelin-Reifen ersetzen die zweiteiligen Aluminiumfelgen und sollen für eine signifikante Gewichtseinsparung sorgen. Beim Motor konnten die Franzosen trotz Luftmengenbegrenzer beim 3.0-Liter-V6-Twinturbo-Dieselmotor mehr Leistung ausarbeiten. Die Charakteristik des Triebwerks wurde speziell für kurvige Strecken optimiert.

Evolutionäre Entwicklung

„Da die Bereiche, auf die wir uns konzentriert haben, Karosserie und Aerodynamik beinhalten, sieht das neue Auto anders aus als im Vorjahr. Hinzu kommen Veränderungen an Motor und Fahrwerk, die sich unter der Haut verbergen. Unsere bisherigen Tests und der Doppelsieg in China zeigen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Man kann den Stand unserer Vorbereitungen nicht damit vergleichen, wie wir 2015 die Rallye Dakar angegangen sind, als für uns noch alles neu war. Trotzdem kann man natürlich nie wissen, was uns 2016 in Südamerika erwartet …“ sagt Bruno Famin, Direktor von Peugeot Sport.

„Man spürt, das unser neues Auto länger und breiter ist und einen tieferen Schwerpunkt hat, denn es fährt sich stabiler, dadurch sind höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich. Der Motor ist nicht nur stärker, man kann jederzeit die gesamte Leistung abrufen, auch in niedrigen Drehzahlen. Wir haben fast ein Luxusproblem, wie wir diese Leistung möglichst effektiv nutzen. Noch sind wir nicht am Maximum unserer Möglichkeiten angelangt, aber die Tests waren sehr produktiv“ erklärt Peugeot-Werksfahrer Stéphane Peterhansel .

(ID:43613007)