Produktion „Es reicht nicht, in Europa Batteriezellfertigungen hinzustellen“

Von Claus-Peter Köth

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Thomas Ernst, Co-CEO der PIA Automation Holding, über Preissteigerungen, Fachkräftemangel und neue Chancen durch das autonome Fahren und das europäische Verbrennerverbot im Jahr 2035.

Thomas Ernst, Co-CEO der PIA Automation Holding: „Unsere Mitarbeiterzahl im Einkauf könnten wir aktuell verdoppeln, um permanent nachzuhalten; denn der, der am lautesten schreit, erhält am ehesten seine Teile.“
Thomas Ernst, Co-CEO der PIA Automation Holding: „Unsere Mitarbeiterzahl im Einkauf könnten wir aktuell verdoppeln, um permanent nachzuhalten; denn der, der am lautesten schreit, erhält am ehesten seine Teile.“
(Bild: PIA Automation Austria)

Herr Ernst, noch immer sorgen das Coronavirus und der Ukrainekrieg für stillstehende Bänder und Lieferengpässe. Hinzu kommen die Inflation und massive Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen. Wie stark prägen diese Themen Ihr Tagesgeschäft?

Die vielen externen Einflüsse sind für unser Geschäft sehr belastend. Was wir aktuell am meisten merken, sind die Materialknappheit und Lieferengpässe. In der Ukraine haben wir zwar keine Kunden. Aber wir spüren die Auswirkungen des Kriegs in Form massiver Preissteigerungen etwa für Energie oder im Stahleinkauf. Unsere Mitarbeiterzahl im Einkauf könnten wir aktuell verdoppeln, um permanent nachzuhalten; denn der, der am lautesten schreit, erhält am ehesten seine Teile. Parallel holen wir als Maschinenbauer verstärkt unsere Kunden mit ins Boot. Sie können uns helfen, auf den Prioritätslisten der Lieferanten weiter nach vorne zu rücken.