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Euro Engineering Platz 12 auf Lünendonk-Liste

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der deutsche Ingenieurdienstleister Euro Engineering wird auf der aktuellen Lünendonk-Liste „Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering-Services in Deutschland“ gemessen

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Der deutsche Ingenieurdienstleister Euro Engineering wird auf der aktuellen Lünendonk-Liste „Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering-Services in Deutschland“ gemessen am Umsatz auf Platz 12 geführt.

Wie auch für die gesamte Branche verzeichnet Vorstand Michael Witte für die Euro Engineering AG eine verstärkte Nachfrage nach Ingenieurdienstleistungen in Deutschland. „Wir sehen ja alle, dass die Industrie unter einem erheblichen Fachkräftemangel leidet“, erklärt Michael Witte. „Das ist allgemein kein hausgemachtes, sondern ein europäisches Problem. Aber wir stellen darüber hinaus fest, dass große Teile des Mittelstands keine Ingenieure mehr bekommen und jetzt verstärkt auf Partnerschaften mit Ingenieurdienstleistern setzen.“

Die mittelständischen Unternehmen seien standortgebunden, für diese kämen Off- beziehungsweise Nearshoring-Verlagerungen nicht in Frage. Der Trend gehe derzeit zur langfristigen Kundenbegleitung. Mehr als drei Viertel des Umsatzes erzielten die Engineering-Unternehmen laut Lünendonk-Studie mit Werkverträgen oder Dienstverträgen. Weil es keine stabilen Lastenhefte mehr gebe, die ein Projekt konkret beschrieben, sei es umso wichtiger, dass der Kunde auf ein eingespieltes, qualifiziertes Team zugreifen könne, sagt Witte.

Nachwuchsförderung und Mitarbeiterbindung

Da in näherer Zukunft der Bedarf an Ingenieuren nicht durch Absolventen gedeckt werden könne, müssten die vorhandenen Ressourcen an Mitarbeitern besser genutzt werden. „Die Euro Engineering AG setzt deshalb schon seit Jahren auf die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter, um für neue Projekte gerüstet zu sein“, erklärt Witte. Nicht von ungefähr sei Euro Engineering für Ihre Unternehmenspolitik im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung und -entwicklung als „Top-Arbeitgeber für Ingenieure 2008“ ausgezeichnet worden und habe in den Bereichen Unternehmenskultur (6 von möglichen 6 Punkten) und Work-Life-Balance (5 von 6 möglichen Punkten) die höchste Punktzahl erreicht.

Ferner fördere das Unternehmen durch lokale Partnerschaften, Sponsoring und gemeinsame technische Projekte mit Hochschulen den Nachwuchs. Außerdem sei ein Studiengang für Ingenieurdienstleistungen in Kooperation mit einem Partner aus dem Bereich Wissenschaft und Lehre geplant, zählt Witte auf.

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