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Henkel Polyurethan-Matrixharz für Automotive Composites

| Redakteur: Bernd Otterbach

Auf Basis von Polyurethan hat Henkel ein Composite-Matrixharz entwickelt, das im Vergleich zu den üblichen Epoxyharzen deutlich schneller aushärten soll.

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Bei steigender Stückzahl von Komponenten aus Verbundwerkstoffe auf Basis von Carbonfasern oder Glasfasern kommen schwerpunktmäßig Harzinjektionsverfahren wie Resin Transfer Molding zum Einsatz. Für diese Harzinjektionsverfahren hat Henkel ein Composite-Matrixharz auf Basis von Polyurethan entwickelt. Das Harz zeichne sich durch eine kurze Aushärtezeit und eine einfache Verarbeitbarkeit aus, teilte das Unternehmen mit. Das neue Loctite MAX2 härte im Vergleich zu üblichen Epoxyharzen nicht nur deutlich schneller aus, sondern durchdringe das Fasermaterial aufgrund der niedrigen Viskosität auch wesentlich leichter und schonender.

Ausgehärtet soll Loctite MAX2 weniger spröde als die für diese Anwendung derzeit eingesetzten Epoxyharze sein, was sich insbesondere in einer wesentlich besseren Reißfestigkeit zeige. Henkel ist überzeugt, mit dieser neuen Generation von Polyurethan-Matrixharzen einen wichtigen Beitrag zu leisten, um Composites in Großserie wirtschaftlicher und prozesssicherer herzustellen.

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