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Motorsport Engineering Porsche definiert Motorsport-Programm 2016

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der deutsche Automobilhersteller Porsche wird sich weiterhin bei den Sportprototypen als auch Sportwagen werksseitig beteiligen. Das GTE-Programm wird allerdings reduziert.

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Für Porsche steht das Jahr 2016 die Titelverteidigung in der WEC und der Sieg beim 24-Stunden-Rennen Le Mans ganz oben auf der Agenda. Allerdings muss man mit zwei statt drei LMP1 und einem reduzierten GTE-Programm auskommen.
Für Porsche steht das Jahr 2016 die Titelverteidigung in der WEC und der Sieg beim 24-Stunden-Rennen Le Mans ganz oben auf der Agenda. Allerdings muss man mit zwei statt drei LMP1 und einem reduzierten GTE-Programm auskommen.
(Foto: Porsche)

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Porsche hat im Rahmen seiner Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach das Motorsport-Programm für das kommende Jahr definiert. Nach dem Sieg beim 24-Stunden-Rennen Le Mans und der Langstrecken-Weltmeisterschaft in diesem Jahr ist eine Titelverteidigung Pflicht. Im Zuge der Abgasaffäre von Konzernmutter Volkswagen wird Porsche aber nur mit zwei statt wie bisher drei Fahrzeugen starten. Auch Audi hatte bereits bekannt gegeben mit nur noch zwei Fahrzeugen aus Kostengründen starten zu wollen. Porsche wird den 919 Hybrid technisch überarbeiten und als Evolutionsmodell vorstellen. Sein Debüt erhält das neue Fahrzeug beim WEC-Prolog am 25. März in Paul Ricard, Frankreich.

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GTE-Engagement wird reduziert

Das bislang parallel verlaufene GTE-Werksengagement wird dagegen reduziert. Das Kundensportteam Proton Dempsey Racing erhält Werksunterstützung und wird in den beiden GT-Kategorien GTE-Pro und GTE-Am in der WEC antreten. Bei den 24 Stunden von Le Mans plant Porsche zusätzlich einen Werkseinsatz mit zwei 911 RSR. In den USA wird Porsche Nordamerika in der IMSA Weathertech SportsCar Championship mit zwei Werkswagen starten. Saisonauftakt ist das 24-Stunden-Rennen Daytona am 30. Januar.

Debüt des neuen 911 GT3 R in Daytona

Sein Debüt erhält der Porsche 911 GT3 R nicht in Europa, sondern in Florida beim 24-Stunden-Rennen Daytona. Vier Kundenteams setzen den neuen Wagen mit 4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor und Benzindirekteinspritzung beim Langstreckenrennen in Amerikas Nudeltopf ein. Im kommenden Jahr sollen von der neuen GT3-Speerspitze 40 Fahrzeuge an Kunden weltweit ausgeliefert werden. In Deutschland startet Porsche mit Manthey Racing beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zudem mit zwei Werkswagen.

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