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Elektromobilität

Porsche gibt grünes Licht für Mission E

| Autor/ Redakteur: ampnet / Wolfgang Sievernich

Der deutsche Automobilhersteller wird für die Elektromobilität am Stammsitz Zuffenhausen und zusätzlich in Weissach fast eine Milliarde Euro investieren und will 1.000 zusätzliche Stellen schaffen.

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Porsche setzt auf die Elektromobilität: Mit Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro in die Standorte Zuffenhausen und Weissach hat der Automobilhersteller grünes Licht für die Emissionsarme Fortbewegung gegeben.
Porsche setzt auf die Elektromobilität: Mit Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro in die Standorte Zuffenhausen und Weissach hat der Automobilhersteller grünes Licht für die Emissionsarme Fortbewegung gegeben.
(Foto: Porsche)

Der erste rein elektrisch angetriebene Porsche kommt auf die Straße. Der Aufsichtsrat hat am Freitag (4.12.2015) grünes Licht für das Projekt Mission E gegeben. Dafür investiert das Unternehmen etwa 700 Millionen Euro an seinem Stammsitz in Zuffenhausen. In den nächsten Jahren werden dort eine neue Lackiererei und eine eigene Montage errichtet. Das bestehende Motorenwerk wird für die Herstellung der Elektroantriebe ausgebaut. Außerdem wird der vorhandene Karosseriebau erweitert. Dazu kommen weitere Investitionen etwa im Entwicklungszentrum Weissach, die in diesem Kontext stehen. Allein in Zuffenhausen entstehen für die batteriebetriebene Sportlimousine mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze.

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Mehr als 600 PS Leistung

Ihre Premiere feierte die Konzeptstudie Mission E auf der Frankfurter Automobilausstellung im September 2015. Der Viertürer mit vier Einzelsitzen verfügt über zwei Elektromotoren mit mehr als 440 kW / 600 PS. Damit beschleunigt das Fahrzeug in unter 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h, erreicht nach zwölf Sekunden auf 200 km/h und kommt mehr als 500 Kilometer weit. Die Allradlenkung und das Torque Vectoring (bedarfsgerechte Verteilung des Drehmoments auf die einzelnen Räder) sorgen für zusätzliche Fahrdynamik.

800-Volt-Ladeeinheit

Mit einer eigens entwickelten und im Vergleich zu heutigen Schnell-Lade-Einrichtungen doppelt so starken 800-Volt-Ladeeinheit stehen die im Unterboden des Fahrzeugs integrierten Lithiumionen-Batterien schon nach 15 Minuten Ladezeit wieder für 80 Prozent der Reichweite zur Verfügung. Optional kann das Fahrzeug kabellos per Induktion über eine im Garagenboden eingelassene Spule aufgeladen werden.

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