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OEM Porsche investiert in Südwest-Standorte

| Redakteur: Jens Scheiner

Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG haben ein Maßnahmenpaket zur langfristigen Sicherung ihrer Standorte verabschiedet. Porsche investiert demnach bis 2020 mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau seiner Werke in Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach.

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In dem Stammwerk Zuffenhausen sollen ein neues Motorenwerk sowie Anlagen zum Karosseriebau entstehen.
In dem Stammwerk Zuffenhausen sollen ein neues Motorenwerk sowie Anlagen zum Karosseriebau entstehen.
(Foto: Porsche)

Ziel der neuen Vereinbarung mit dem Titel „Fit für die Zukunft“ ist zudem die Steigerung der Produktivität, Flexibilität und Effizienz im Unternehmen, während gleichzeitig die sozialen Standards für die Beschäftigten erhalten bleiben sollen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite schließen darin unter anderem betriebsbedingte Kündigungen bis 2020 aus.

In Zuffenhausen entstehen ein neues Motorenwerk sowie ein neuer Karosseriebau mit einer erweiterten Montagelinie. Hier laufen künftig neben dem 911 und Boxster ab August 2016 auch die aktuellen und zukünftigen Generationen der Cayman-Modelle vom Band. Insgesamt investiert Porsche bis 2020 nach eigenen Angaben mehr als 1,1 Milliarden Euro in die Standorte Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach.

Altersteilzeit und neue Auszubildende

Im Zuge einer neuen Altersteilzeitregelung wird gerade besonders belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein früherer Renteneintritt ermöglicht. Im Herbst dieses Jahres eröffnet zudem ein Ausbildungszentrum in Zuffenhausen mit 150 Auszubildenden. Die Vereinbarung tritt am 1. August 2015 in Kraft.

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