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Karriere Porsche qualifiziert Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt

| Redakteur: Jens Scheiner

Das Integrationsprogramm von Porsche geht in die zweite Runde. Innerhalb von acht Monaten qualifiziert Porsche 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak so, dass sie einen Ausbildungsplatz erhalten oder den direkten Berufseinstieg schaffen.

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Porsche bereitet in seinem Integrationsprogramm insgesamt 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak innerhalb von acht Monaten auf den Arbeitsmarkt vor.
Porsche bereitet in seinem Integrationsprogramm insgesamt 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak innerhalb von acht Monaten auf den Arbeitsmarkt vor.
(Bild: Porsche)

Porsche qualifiziert insgesamt 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak bis Ende August so, dass sie im Anschluss auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Ausbildungsplatz erhalten oder den direkten Berufseinstieg schaffen. Der Sportwagenhersteller bildet bewusst nicht nur für das eigene Unternehmen aus, sondern auch für Branchen, die unter einem Fachkräftemangel leiden, oder Firmen, die aufgrund ihrer Betriebsgröße kein eigenes Integrationsprogramm aufsetzen können. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, arbeitet Porsche nach eigenen Angaben in der Berufsberatung für die Flüchtlinge eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Nach der ersten Runde haben elf Flüchtlinge eine Anschlussbeschäftigung bei Porsche erhalten.

Abwechslungsreiche Ausbildung mit Berufsschule

Das acht Monate dauernde Integrationsprogramm von Porsche gliedert sich in drei Blöcke. In den ersten drei Monaten arbeiten die Teilnehmer intensiv an ihren deutschen Sprachkenntnissen, insbesondere auch mit Blick auf Fachterminologien. Zwar bringen die Absolventen allesamt ein Sprachlevel B1 mit, aber nochmals verbesserte und aufs Berufsleben bezogene Sprachkenntnisse werden bei den interessierten potenziellen Arbeitgebern als wichtigste Voraussetzung für eine künftige Anstellung genannt. Im zweiten Block vermittelt Porsche im Ausbildungszentrum über vier Wochen hinweg handwerkliche Grundlagen. Neben dem praktischen Erlernen von Sägen, Feilen und Bohren geht es vor allem darum, die Teilnehmer für die Themen Sicherheit und Qualität zu sensibilisieren. Die letzten vier Monate hospitieren die Flüchtlinge bei Porsche in verschiedenen technischen Bereichen und absolvieren Orientierungspraktika auch bei interessierten Partnerbetrieben. Begleitet wird das Integrationsprogramm über die gesamte Dauer von einem Berufsschultag pro Woche sowie sozialpädagogischem und soziokulturellem Unterricht.

Das erste Integrationsjahr bei Porsche hatte die Erwartungen übertroffen: Elf der 13 Flüchtlinge im Alter von 16 bis 38 Jahren erhielten beim Sportwagenhersteller selbst eine weitere berufliche Perspektive. Auch für die beiden anderen Teilnehmer steht die Tür bei Porsche weiter offen; sie erwerben sich derzeit über ein Jahr an einer weiterführenden Schule die erforderliche Sprachkompetenz und Ausbildungsreife.

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