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Porsche verkauft mehr Fahrzeuge

| Autor: Andreas Grimm

In der ersten Hälfte des Jahres ist der weltweite Absatz von Porsche nochmals leicht gestiegen. Mehrere Modellreihen treiben den Absatz, der neue Panamera soll gegen Jahresende einen neuen Schub geben.

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Porsche hat im ersten Halbjahr 2016 mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Porsche hat im ersten Halbjahr 2016 mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum.
(Bild: Porsche)

Die Verkäufe des Sportwagenherstellers Porsche haben im ersten Halbjahr 2016 weiter zugelegt. Mit einem Plus von drei Prozent auf 117.963 Einheiten ist die Entwicklung allerdings weit weniger imposant als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Damals waren die Verkäufe um rund 30 Prozent gestiegen. „2016 steht die Konsolidierung unserer Absatzmärkte im Vordergrund“, kommentierte Detlev von Platen, Vorstand Vertrieb und Marketing, die Halbjahreszahlen am Montag in Stuttgart. Das Ergebnis erfülle die Erwartungen, bekräftigte er. Mit den USA, China und Europa sei Porsche in starken Vertriebsregionen aktiv und damit von der Volatilität einzelner Märkte weitgehend unabhängig, so von Platen weiter.

Das Zwischenergebnis für das Jahr 2016 ist auch insofern keine Überraschung, nachdem der Autobauer jahrelang die Erwartungen übertroffen hatte. Der Absatzsprung des Vorjahres entspringt zudem der Neueinführung des Porsche Macan, der neue Zielgruppen für das Fabrikat erschloss. In China gab es damals sogar ein Wachstum von knapp 50 Prozent. Im nun abgelaufenen Halbjahr erreichte Porsche in China ein ein Plus von vier Prozent auf gut 30.400 verkaufte Autos. In Europa kletterte der Absatz um fünf Prozent auf 40.600 Einheiten, in den USA stieg der Absatz um sechs Prozent auf 26.700 Einheiten.

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Wachstumstreiber Cayman und Boxster

Wachstumstreiber waren zuletzt speziell zwei Modelle: Weltweit 6.115 Cayman- und 6.740 Boxster-Auslieferungen bedeuteten jeweils deutlich zweistellige Wachstumsraten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte auch der Macan nochmals um elf Prozent auf insgesamt 45.086 Fahrzeuge zulegen, ebenso der 911 mit 18.579 Fahrzeugen (+10 Prozent). Der Panamera bleibt aufgrund des anstehenden Modellwechsels hinter dem Niveau des Vorjahres zurück, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung ohne konkrete Zahlen zu nennen. Man sei aber für die kommende Generation sehr optimistisch. „Wir erwarten uns davon einen deutlichen Schub“, sagte von Platen. Der neue Panamera kann seit dem 28. Juni bestellt werden und steht in Europa ab November beim Händler. In den USA und im chinesischen Markt ist das Auto ab Januar 2017 verfügbar.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«